KI-Offensive: So will Deutschland technologisch aufholen

Deutschland Germany De Schland

Die Bundesregierung will KI, Chips, Rechenzentren und weitere Zukunftstechnologien deutlich stärker fördern.

Bei ihrer zweitägigen Kabinettsklausur in Neuhardenberg stellte die Bundesregierung Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in den Mittelpunkt. Besonders viel Raum nahm künstliche Intelligenz ein. Sie soll stärker in Industrie, Mittelstand, Handwerk, Medizin und Sicherheit eingesetzt werden.

Finanzminister Lars Klingbeil kündigte höhere Investitionen in KI, Rechenzentren und Hightech an. Die Mittel für Forschung und Entwicklung aus dem Sondervermögen sollen 2027 gegenüber 2026 um 60 Prozent steigen. Gefördert werden sollen ausdrücklich „KI made in Germany“ und „Chips made in Germany“.

KI soll zur Schlüsseltechnologie für Deutschland werden

Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete KI als „vierte industrielle Revolution“. Deutschland müsse dabei nicht überall die leistungsfähigsten Modelle entwickeln. Für viele Unternehmen seien spezialisierte und praktisch einsetzbare Lösungen wichtiger.

Die technologischen Schwerpunkte der Klausur:

Auch wirtschaftlich soll die Modernisierung beschleunigt werden. Vom 500 Milliarden Euro schweren Investitionspaket seien laut Klingbeil nach knapp einem Jahr bereits 50 Milliarden Euro auf den Weg gebracht worden. Andere Themen wie Hitzeschutz, Infrastruktur und Steuerpolitik spielten ebenfalls eine Rolle.

Ich finde vor allem den Fokus auf praktisch nutzbare KI interessant. Deutschland muss nicht jedes globale KI-Rennen gewinnen. Entscheidend wird sein, ob aus den angekündigten Investitionen schnell Rechenkapazität, Produkte und konkrete Anwendungen für Unternehmen entstehen.

mobiFlip bei Google bevorzugen – unsere Beiträge öfter sehen Quelle wählen ↗
Weitere Themen
Hinterlasse deine Meinung

Kommentare aufrufen

Die mobile Version verlassen