Kwitt: Sparkassen und Genossenschaftsbanken feiern eine Million Nutzer

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Inzwischen nutzen über eine Million Kunden das Handy-zu-Handy-Zahlverfahren „Kwitt“, das die Sparkassen zusammen mit den Volks- und Raiffeisenbanken anbieten.

Wie die Banken aktuelle per Pressemeldung verkünden, zeigen sie sich sehr zufrieden mit der Entwicklung von Kwitt.

[…] Das Interesse an dem neuen Zahlsystem ist riesig und geht quer durch alle Altersstufen. Kwitt hat offenbar einen Nerv getroffen, wie die Zahlen zeigen.

Dr. Joachim Schmalzl, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV)

Fraglich ist meiner Meinung nach allerdings, was die Sparkassen und Genossenschaftsbanken unter „nutzen“ verstehen. Haben wirklich eine Million Nutzer bereits Geld über Kwitt versendet, oder zählt man vielmehr die Nutzer zusammen, die das Ganze eingerichtet haben und somit theoretisch bereit sind, Geld über Kwitt zu empfangen?

Wir hatten das System bereits mehrfach im Blog vorgestellt. Mit diesem Service können Nutzer kleine Geldbeträge an ihre Kontakte aus dem Smartphone-Adressbuch senden und das ohne Eingabe einer Bankverbindung.

Kooperationen angestrebt

Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken streben nun durchaus weitere Kooperationen an und betonen dabei, dass das System auch für andere Finanzdienstleister und deren Kunden offen stehe. Ziel ist es dabei Kwitt zum allgemeinen Marktstandard zu machen. Ich bezweifle allerdings, dass dies realisierbar sein wird.

Sparkassen-Kunden, die Kwitt nutzen möchten, benötigen ein onlinefähiges Girokonto und die Sparkassen-App. In diese ist Kwitt als Funktion fest integriert. Größere Beträge bis 15.000 Euro können Sparkassen-Kunden seit dem 10. Juli als Echtzeit-Überweisung versenden.

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