Mercedes und die unsichere Zukunft der A-Klasse

Mercedes wird sich von der A-Klasse in Deutschland trennen und sie von Rastatt nach Kecskemet (Ungarn) auslagern. In der Automobilwoche bestätigte man diesen Schritt für das zweite Quartal. Eigentlich sollte die A-Klasse eingestellt werden.

Im Sommer wurde dann allerdings bekannt, dass Mercedes länger als geplant an der A-Klasse festhalten wird, denn die reine Luxus-Strategie geht nicht auf und man hat erkannt, dass es doch ein paar günstigere Modelle im Portfolio benötigt.

Zukunft der A-Klasse ist nicht sicher

Die Zukunft der A-Klasse selbst sei aber laut Quelle noch nicht final beschlossen. Sicher ist nur, dass gegen 2028, so lange soll die aktuelle A-Klasse gebaut werden, ein günstigeres Einsteigermodell kommt. Eine komplette Neuentwicklung wäre aber sehr teuer für Mercedes und die Gewinnmarge in dieser Klasse ist nicht so hoch.

Eine weitere Option wäre eine günstigere Version von einem bestehenden Modell, wie dem GLA, diesen Schritt geht Tesla gerade mit dem Model 3 und Model Y. Es ist aber unklar, ob Mercedes-Kunden eine abgespeckte Version annehmen würden.

Laut Automobilwoche sei „eine endgültige Entscheidung (…) noch nicht gefallen“, da es aber gegen 2028 losgehen soll, dürfte das 2026 passieren. Ich würde eine vollelektrische A-Klasse als eigenständiges Modell mit der neuen MMA-Plattform begrüßen, befürchte allerdings, dass Mercedes das Geld dafür nicht ausgeben will.

Jetzt mobiFlip kostenlos auf WhatsApp folgen und informiert bleiben!

Weitere Themen
Hinterlasse deine Meinung
5 Kommentare aufrufen
Die mobile Version verlassen