Mercedes und die unsichere Zukunft der A-Klasse

Mercedes wird sich von der A-Klasse in Deutschland trennen und sie von Rastatt nach Kecskemet (Ungarn) auslagern. In der Automobilwoche bestätigte man diesen Schritt für das zweite Quartal. Eigentlich sollte die A-Klasse eingestellt werden.
Im Sommer wurde dann allerdings bekannt, dass Mercedes länger als geplant an der A-Klasse festhalten wird, denn die reine Luxus-Strategie geht nicht auf und man hat erkannt, dass es doch ein paar günstigere Modelle im Portfolio benötigt.
Zukunft der A-Klasse ist nicht sicher
Die Zukunft der A-Klasse selbst sei aber laut Quelle noch nicht final beschlossen. Sicher ist nur, dass gegen 2028, so lange soll die aktuelle A-Klasse gebaut werden, ein günstigeres Einsteigermodell kommt. Eine komplette Neuentwicklung wäre aber sehr teuer für Mercedes und die Gewinnmarge in dieser Klasse ist nicht so hoch.
Eine weitere Option wäre eine günstigere Version von einem bestehenden Modell, wie dem GLA, diesen Schritt geht Tesla gerade mit dem Model 3 und Model Y. Es ist aber unklar, ob Mercedes-Kunden eine abgespeckte Version annehmen würden.
Laut Automobilwoche sei „eine endgültige Entscheidung (…) noch nicht gefallen“, da es aber gegen 2028 losgehen soll, dürfte das 2026 passieren. Ich würde eine vollelektrische A-Klasse als eigenständiges Modell mit der neuen MMA-Plattform begrüßen, befürchte allerdings, dass Mercedes das Geld dafür nicht ausgeben will.
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Mercedes dürfte die A-Klasse exakt bis 30. November 2027 verkaufen, denn solange dar man noch EU6 Fahrzeuge im Bestand verkaufen. Es würde mich wundern, wenn Mercedes für 1 Jahr noch einmal Geld in EU7 Aggregate investiert.
Schade, dass man aus Rastatt weggeht, ich hab dort selbst schon eine A Klasse abholen dürfen, das Kundencenter ist toll und das Auto war es auch.
Das war allerdings bevor ich Mercedes als Kunde nicht mehr gut genug war weil ich nur ne billige A Klasse wollte.
Heute fahr ich zufrieden eine andere Marke und auch wenn man die A Klasse länger baut steht das als Option mittlerweile ganz hinten an.
Der Verbrenner wird auch weiterhin noch auf viele Jahre das große Geld in die Kassen der Hersteller spülen und das weiß auch Mercedes.
Das wissen sie aber erst nachdem ihr Elektrostrategie gefloppt ist.
Ursprünglich wollte man bei Mercedes schon vor dem „Verbrenner Verbot“ komplett auf BEV setzen.
Ist dann halt genau wie die Luxusstrategie nach hinten los gegangen.
Also so viel wussten die bei Mercedes offensichtlich nicht.
Nein, werden Sie nicht. Reine Verbrenner werden nicht die Abgasnormen der EU einhalten können und damit große Strafzahlungen erzeugen. Daher wird alles auf Hybride umgestellt. Zumindest Mercedes bekommt dafür die kleinen 4 Zylinder aus China von Geely. Und verdient damit entsprechend weniger. Zudem wurde und wird viel Motoren KnowHow bei den Konzernen abgebaut. Das bisschen was noch gebraucht wird, kommt aus Indien oder eben China.