mobiFlip Backstage unterwegs bei Vorwerk

Ein interessanter Tag liegt hinter mir und ich möchte alle, die das auf unserem Instagram-Kanal verpasst haben, auch über den Blog daran teilhaben lassen. Vorwerk ludt uns ein nach Wuppertal zu einer Werksbesichtigung. Dort konnten wir einen Blick hinter die Kulissen erhaschen und natürlich auch interessante Gespräche zum aktuellen W-Lan-Update des VR 200 Saugroboters und zur Firmengeschichte etc. führen.

Vorwerk und damit verbunden der Thermomix und der Kobold Staubsauger sind sicherlich vielen ein Begriff. Unter anderem im Sortiment ist der VR 200 Saugroboter, welcher erst jüngst mit einem WLAN-Upgrade ausgestattet wurde. Gerade dieser interessiert mich sehr, da wir hier auf mobiFlip schon diverse Saugroboter getestet und vorgestellt hatten. Deshalb musste ich gar nicht lange überlegen und sagte zu.

wuppertal-schwebebahn

Es begann in Wuppertal nach einem Treffen bei Vorwerk im Bürogebäude mit einer Fahrt in der berühmten Schwebebahn. Ein wirklich interessantes Gefährt, dessen Metallstreben und Halterungen irgendwie an den Eifelturm erinnern. Die Fahrt geht schnell, aber auch ein wenig wackelnd, wie in einem Boot durch die Stadt.

Eine kurze Busfahrt und einen kurzen Spaziergang später standen wir auch schon vor einem der Produktionswerke. Hier ist zum einen ein Museum integriert, durch welches wir fachkundig geführt wurden. Unter anderem finden wir dort wie in einer Zeitlinie aufgereiht die ersten Kobold-Modelle bis zur aktuellsten Version.

Der erste Kobold Staubsauger aus dem Jahre 1930 ist als funktionstüchtiges Gerät tatsächlich noch betriebsbereit und konnte getestet werden. Er hatte noch nicht die später eingesetzten grünen Farbakzente und war im Grunde ein Motor mit eingehängtem Sack an einen Besenstil montiert. Ebenfalls zu sehen waren die Vorgänger des Thermomix und verschiedene Mixer etc. im fast schon wieder hippen Retro-Look in orangenen Farbtönen.

vorwerk-kobold-von-1930

Mit der Zeit wurden natürlich Verbesserungen und Innovationen eingebracht und der Motor des Kobold bei möglichst kleiner Größe immer leistungsfähiger, aber dennoch energiesparend nach den geforderten Richtlinien.

Es ist wirklich interessant einmal solche Vorgänger unserer heutigen Gebrauchsgegenstände zu sehen. Letztendlich interessiert uns aber ja die Zukunft und es kann gar nicht technisch genug werden, oder? Die Gelegenheit dazu wurde uns in der folgenden Produktionsbesichtigung gegeben.

Wir konnten zum einen sehen, wie der normale Kobold hergestellt wird. Vorwerk beschäftigt in den Produktionshallen in Deutschland fast 600 Mitarbeiter. Man versucht hier möglichst viel Qualität und Ingenieurskunst aus Deutschland in das Produkt einzubringen. Große Plastikteile werden tatsächlich auch hier in Wuppertal gegossen und auch bedruckt. Wir konnten diesen Vorgang sehen, aber durften leider, aber verständlicherweise in den Produktionshallen nicht fotografieren.

Vorwerk Kobold VR 200 und VR 100

Vorwerk Kobold VR 200 (links) und VR 100 (rechts)

Anschließend ging es in das nächste Gebäude, in dem der VR 200 Saugroboter auf Herz und Nieren geprüft wird. Es gibt viele Räume mit noch mehr Nachbauten aller möglichen Eventualitäten. Verschiedenste Teppiche und Böden, mit und ohne Stufe und Kanten, dazu sogar genormten Dreck, den der Sauger entfernen muss und das natürlich auch in einem genormten Raum, der die entsprechende Temperatur von ich glaube 23 Grad haben muss.

Ganz schön heftig, welcher Aufwand hier betrieben wird, aber man möchte den Sauger eben vorab auf möglichst viele Gegebenheiten testen.

Abschließend wurde noch ein wenig gequatscht und ich habe uns ein Testgerät des VR 200 organisiert, welches demnächst eintreffen wird und sich unter anderem dem Dyson Saugroboter stellen wird. Vielleicht wird es auch noch einen kleinen Robo-War geben? Stay tuned!

Alles in allem ein super interessanter Tag! Vielen Dank an Vorwerk dafür.

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