Nur 18 Prozent fahren E-Scooter: Mehrheit fordert Führerschein
77 Prozent der Deutschen befürworten einen Befähigungsnachweis für E-Scooter-Fahrer ohne Führerschein.
Eine aktuelle YouGov-Umfrage zeigt eine breite Zustimmung zu strengeren Regeln für E-Scooter. 55 Prozent unterstützen einen Befähigungsnachweis vollständig, weitere 22 Prozent eher. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat hatte einen solchen Nachweis im Juli vorgeschlagen.
Auch eine gesetzliche Helmpflicht stößt auf Zustimmung. 73 Prozent sprechen sich dafür aus. Gleichzeitig bleibt die tatsächliche Nutzung überschaubar. Nur 18 Prozent fahren zumindest gelegentlich E-Scooter, 80 Prozent nutzen sie nie.
E-Scooter werden vor allem von Jüngeren genutzt
Die Umfrage zeigt deutliche Unterschiede nach Alter, Geschlecht und Wohnort:
- 39 Prozent der Generation Z nutzen zumindest gelegentlich E-Scooter.
- Bei Millennials sind es 26 Prozent, bei Boomern 7 Prozent.
- Männer fahren mit 23 Prozent häufiger als Frauen mit 14 Prozent.
- In Städten liegt der Nutzeranteil bei 25 Prozent, auf dem Land bei 11 Prozent.
Bemerkenswert ist zudem die Haltung zur Helmpflicht. Männer lehnen sie mit 14 Prozent doppelt so häufig ab wie Frauen mit 7 Prozent. Grundlage sind Angaben von 10.888 Erwachsenen, die YouGov vom 21. bis 23. August 2026 befragt hat.
Ich finde vor allem die Diskrepanz interessant: E-Scooter werden von einer relativ kleinen Minderheit genutzt, dennoch gibt es eine sehr klare Mehrheit für zusätzliche Sicherheitsregeln.
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Was soll das bringen? Die Deppen die nicht fahren können wird das nicht aufhalten. Die stört es ja auch nicht mit zwei oder gar drei Leuten auf so einem Teil zu fahren und auch getunte eScooter hab ich schon mehrfach gesehen. Oft die immer gleiche Gruppe Fahrer aber darf man ja nicht aussprechen.. Leihscooter gehören verboten und sowohl eScooter als auch Fahrradfahrer müssten einen Kurs besuchen, ganz einfach. Denn Fahrradfahrer sind keinen Deut besser. Rechtfahrgebot, Handzeichen bzw Blinker, Licht im Allgemeinen? Da halten sich die wenigsten dran.
Was du anspricht lernt man eigentlich schon in der Grundschule sowohl in Theorie als auch in Praxis mit dem Fahrrad und ist Teil des Bildungsauftrags.
Richtig, in der Theorie. In der Praxis merkt man davon gar nix. Wäre mir als 30-Jähriger aber auch neu, dass man sowas in der Schule lernt, was Teil des Probleme sein dürfte. Egal ob eScooter-Fahrer oder Radfahrer, die meisten fahren absolut bescheiden.
So ein Blödsinn. Die Deppen die nicht fahren können wird sowas nicht kümmern. Außerdem fordere ich dann auch so einen Befähigungsschein für Radfahrer, sie fahren nämlich genauso beschissen wie viele eScooter-Fahrer..
Führerschein bringt nichts. Jeder Autofahrer hat einen und fahren wie die idioten. Es sollten keine Jugendlichen mehr fahren dürfen/können, denn die halten sich am wenigsten an die Regeln. Ab 18! Das Problem ist die Erwachsen kaufen ihn und der 10 jährige Sohn/Tochter fährt ihn dann. Dann kommt der beste Freund noch hinten drauf – sehe ich hier ständig!
Mobilität von jungen Menschen noch weiter einschränken und teurer machen während wir bei der Fahrtüchtigkeit von Menschen ab 65+ oder der Einnahme bestimmter beeinflussender Medikamente als so gut wie einziges Land in der EU überhaupt nicht durchgreifen und nachprüfen?
Immerhin verletzen die E-Scooter Fahrer nur in den seltensten Fällen andere, während täglich tödliche Unfälle mit tonnenschweren Fahrzeuge passieren die von Menschen bewegt werden die längst nicht mehr das Reaktionsvermögen und die Übersicht haben um solche Massen sicher zu bewegen. Ich sag nur /r/RentnerfahreninDinge/
Diese Mär von der Mobilität kannst du deine Oma, der du das fahren verbieten willst, erzählen. Die Dinger werden aus Spaß genutzt oder weil man zu faul ist zu laufen. Damit wird genau nichts entlastet und auch niemand mobiler. Die überwiegende Mehrheit fährt maximal 3 Kilometer mit den Dingern. Wer nicht in der Lage ist das zu Fuß zu gehen hat ganz andere Probleme.
Und da die sich ja alle selbst verletzen wäre ein Helm vielleicht gar keine schlechte Idee oder was meinst du?
Sagt dir eigentlich der Begriff Whataboutism was?
Die werden für die selben Strecken benutzt wie Fahrräder. Der Unterschied ist, mit einem eScooter kann man sehr viel besser pendeln. Ich leg täglich gute 10 KM Strecke zurück, mach mich vom Bus unabhängig, erledige damit Einkäufe und erkunde neue Städte; Ohne eScooter würde das alles nicht gehen, nicht in dem Ausmaß.
Was heißt „nur”? 18 Prozent sind meiner Meinung nach extrem viel. Ob es einen Führerschein braucht, weiß ich nicht. Das Problem ist doch viel mehr, dass Dinge damit gemacht werden, die schlicht und ergreifend nicht erlaubt sind, und deren Missachtung keine Konsequenzen hat. Beispielsweise zu hohes Tempo, nicht dort fahren, wo man fahren muss, und mehrere Personen auf einem Scooter. Die Leute, die das machen, hören damit wohl kaum auf, wenn sie vorher einen Führerschein dafür machen mussten.
Die Unfälle ligen nicht unbedingt bei den scooter Fahrern sondern zum Großteil auch an den Autofahrern
zb escooter mochte abbiegen ist im abbiegevorgan Auto überholt trotzdem
oder escoter fährt im Dunkeln auf der Landstraße Auto kommt entgegen blendet Licht nicht ab und das ist warum auch immer bei den meisten so
Der escooter Fahrer fährt in dem Moment blind
Und das zählt auf dem Fahrrad genauso
Autofahrer nehm en kaum Rücksicht und das ist das was es teilweise echt gefährlich macht
Jop. Bin vor n paar Wochen im Dunkeln gefahren und mir kam n Auto entgegen mit Fernlicht. Habe kurz Fernlicht angemacht und er hat abgeblendet… als er gemerkt hat, dass ich n Escooter fahre wieder Fernlicht angemacht…
Ich fahre ausschließlich mit dem Rad zur Arbeit und dasxmkt dem Fernlicht anlassen bzw. Anlassen bis der Autofahrer fast neben mir ist hat due letzen Jahre erst richtig zu genommen und zwar deshalb weil die Automatik , die mittlerweile in vielen Autos verbaut ist , einfach viel zu spät bei Radfahrern reagiert und die Autofahrer sich darauf verlassen
Ja das mit der Automatik fällt mir auch immer mehr auf, auch auf dem Motorrad wird man oft nicht von der Automatik erkannt und ist dann einfach mal ein paar hundert Meter im Blindflug unterwegs. Auf eine kurfigen Strecke sehr unangenehm.
Ich hatte selbst noch nie eine Abblendautomatik die wirklich gut funktioniert hat und nutze das daher nie.
last die Leute selber entscheiden. Vorschriften kommen von denen die selbst nicht roller fahren
Ja sollte man bei der Gurtpflicht im Auto und Helmpflicht bei Motorrädern auch so machen. Auch Kindersitze sollte freiwillig sein. Diese Bevormundung ist einfach unerträglich.
Du meinst die Teile, die in Flüssen und Seen landen, einfach auf dem Gehweg abgestellt werden etc?
Die Pflicht für einen Führerschein, würde das gesamte Modell zum ausleihen zerstören. Die Roller werden genutzt, weil es unkompliziert ist. Eine gute Sache hätte es, dass Fahrrad würde wieder mehr an Attraktivität gewinnen.
Helme sehen halt uncool aus
Ein Schädelbruch ist wesentlich „uncooler”.