OnePlus: Robert Downey Jr. statt Qi und IP-Zertifizierung

Oneplus 7 Pro Test5

OnePlus hat mit Robert Downey Jr. nun einen Markenbotschafter. Zwar nur für Asien, aber immerhin einen der aktuell bekanntesten Schauspieler. Avengers Endgame bricht gerade alle Rekorde und sein Gesicht ist das größte auf dem Filmposter. Er ist auf dem Höhepunkt seiner Kariere angekommen.

Ich weiß nicht, was OnePlus für Robert Downey Jr. auf den Tisch legt, aber wie The Verge gestern angemerkt hat: HTC musste 12 Millionen Dollar für zwei volle Jahre zahlen. Und das ist sechs Jahre her, seit dem dürfte das Budget nicht gesunken sein. Eine zweistellige Millionensumme wird es locker kosten.

OnePlus argumentiert immer noch mit den Kosten

Es ist okay, dass man sich als Unternehmen wie OnePlus so langsam um das „klassische“ Marketing bemüht und weg vom viralen Marketing mit Community und Co geht. Doch so gut das aktuelle OnePlus 7 Pro auch ist, zwei Dinge sind aus Kostengründen nicht enthalten: Qi und IP-Zertifizierung.

Ob man eine IP-Zertifizierung braucht, darum geht es gar nicht. Es geht hier um das Argument, dass sie fehlt, da sie Geld kostet. OnePlus warb zwar damit, dass das Gerät weitestgehend gegen Wasser geschützt sei, wollte sich diesen Betrag aber sparen. Und ein ähnliches Argument gibt es auch bei Qi.

OnePlus behauptet weiterhin, dass Qi noch nicht ausgereift und schnell genug sei, gibt aber auch an, dass das OnePlus 7 Pro mit Qi zu teuer geworden wäre.

OnePlus setzt auf Marketing statt Features

In der Vergangenheit war es das Ziel, so viele Features wie nur möglich für Summe X in die Geräte zu packen. Diese Zeiten sind aber vorbei, denn für den Betrag, den man Robert Downey Jr. bezahlt, hätte man sicher ganz locker eine IP-Zertifizierung und Qi einbauen können. Der Fokus von OnePlus hat sich schon 2018 gewendet, doch jetzt ist man endgültig weg von der Community.

Grundsätzlich finde ich das übrigens okay und kann es verstehen, denn die Nische ist nicht lukrativ. Das Problem ist aber, dass man die alten Aussagen (machen wir nicht, weil zu teuer) jetzt streichen müsste. Wer sich einen teuren Promi für das Marketing schnappt, der hat genug Geld dafür übrig.

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