Polestar 4: Neue SUV-Version soll das Elektroauto erfolgreich machen
Der Polestar 4 war einst so ein bisschen als Konkurrenz zum Tesla Model Y in den Medien, wie der Polestar 2 die Antwort auf das Tesla Model 3 war. Doch der Erfolg blieb bisher aus und die Nachfrage nach dem Elektroauto ist eher bescheiden.
Daher reicht Polestar eine neue Version nach, den SUV, der etwas mehr Volumen (530 Liter oder bis zu 1.665 Liter) mitbringt, an einen Kombi erinnert und endlich eine Heckscheibe besitzt. Diese fehlt beim Coupé, was keiner so richtig versteht.
Doch es bleibt das alte Problem, denn Geely sieht Polestar weiterhin ganz oben im Markt und startet somit bei 57.900 Euro, was schwierig bleiben dürfte. Und für zwei Motoren zahlt man dann 65.900 Euro, dazu ein paar Extras und das Performance-Paket und wir sind bei knapp 80.000 Euro. Polestar bleibt also im Premiumbereich.
Und nicht nur das, das ist teurer als beispielsweise ein BMW iX3, der etwas weniger Leistung, aber viel mehr Reichweite und Dinge wie 800 Volt mitbringt. Polestar ist noch mit 400 Volt unterwegs, die 800 Volt gibt es also nur im noch teureren 3er.
Ich mag Polestar ja weiterhin, das Design, das Minimalistische, aber bis heute hat man ein Problem mit der Positionierung der Marke. Wer als Underdog ganz oben mitspielt, der muss komplett abliefern. Und wenn nicht, muss der Preis runter. Mal schauen, wie sich die SUV-Version des Polestar 4 ab Herbst 2026 schlagen wird.
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Oliver, du schreibst seit 5 Jahren immer wieder, es sei eine Konkurrenz zum Model 3 usw.
Das hat weder Polestar, noch sonst irgend ein Motormagazin je so gepostet.
Polestar hat sich schon immer klar oberhalb des Volumenmarktes positioniert.
Ich schreibe das seit fast 10 Jahren, weil die Marke von Anfang an so mit dem Polestar 2 positioniert wurde und wir, wie so ziemlich alle Medien damals, das so eingeordnet haben. Übrigens auch Polestar, mit denen ich damals bei ersten Events selbst gesprochen habe. Man vergleicht sich natürlich nicht öffentlich, das machen nur wenige Unternehmen, aber der P2 war immer als Alternative für das M3 gedacht. Mit der Zeit stellte man nur fest, dass man preislich nicht mithalten kann und versuchte die Marke höher zu positionieren. Das war aber nicht die ursprüngliche Idee, denn dafür hat Geely ja bereits Volvo, die das sehr erfolgreich machen.
Die alte Plattform wird diesem Schwinesen das Genick brechen.
Tolles Design!
Schöne Seitenlinie und ansehnliches Heck.
Für die Hälfte würd ich den nehmen.
Muss sagen: Das wäre ein richtig schöner Enyaq. :D
Bei dem Preis kann man doch vom selben Konzern den Volvo ex60 nehmen.
Sicher, aber da ist halt dann die eigene Präferenz entscheidend.
Im VW Konzern gibts auch etliche verschiedene Marken im gleichen Segment.
Golf, Leon, Octavia, A3 usw. als Beispiel.
Die von dir genannten sind aber technisch nahezu gleich. Der Volvo hat 800V im Gegensatz zum PS.
Wie Neuhier es erwähnt, der Volvo ist technisch besser.