Porsche schließt vollelektrisches Flaggschiff komplett aus
Der Mission S ist das neue Flaggschiff von Porsche, er wird sich über dem 911er einordnen und ist als fester Bestandteil für das Lineup vorgesehen. Aber nur mit Verbrenner, wie Michael Leiters laut Motor1 ganz klar beim Launch verraten hat.
Porsche bringt durchaus Flexibilität bei der Plattform mit, Akkus sind also eine Option und sogar Plug-in-Hybride wären möglich. Ein vollelektrisches Modell aber nicht, denn „dafür gibt es keine Nachfrage in diesem Markt“, so der Porsche-Chef.
Eine Aussage, die mit Blick auf die Konkurrenz nicht stimmt. Aber die Nachfrage ist für Porsche nicht groß genug, denn man verkauft immer weniger Autos und muss sich auf das fokussieren, was „sicher“ Geld bringt. Ein Vorreiter will man nicht sein.
Dabei war das einst ganz anders geplant, denn der Mission S war vorher als Mission X bekannt und sollte anderen Marken zeigen, dass sowas vollelektrisch geht. Ob der Verbrenner aber auch wirklich die große Zukunft hat, auf die Porsche hofft?
Hätte der VW-Konzern in den letzten Monaten nicht so viele Fehlentscheidungen getroffen, dann hätte man vielleicht das Geld für einen Mission X und Mission S und könnte hier den Markt entscheiden lassen. Doch diese Mittel sind aktuell nicht da.
Porsche hat sich also für den Verbrenner als Zukunft entschieden, nicht nur beim Mission S, auch beim neuen und großen SUV „K1“ (über dem Cayenne). Die Zeit wird zeigen, ob das eine gute Entscheidung war. Schön finde ich das Auto aber.
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Genau für diese handvoll Autos, die Porsche davon vielleicht verkaufen will, musste sich Fritze mit Macron abstimmen, um die auch nach 2035 noch anbieten zu können. Alle anderen werden dann zum BEV greifen.