Keine Überraschung: BYDs „elektrischer Porsche 911“ kommt gut an

BYD präsentierte vor ein paar Tagen den Denza Z, einen elektrischen Sportwagen, der sowas wie der Porsche 911 für Elektroautos sein soll. Und der kommt richtig gut an, wie BYD mitgeteilt hat, die globale Nachfrage nach dem Modell ist sehr groß.

In den ersten Tagen konnte man bereits über 1.000 Bestellungen verzeichnen, was für ein Auto, was bei über 150.000 Euro startet und von einem Underdog kommt, nicht schlecht ist. BYD selbst ist mit diesem Erfolg jedenfalls „sehr zufrieden“.

Es ist nicht das einzige Elektroauto in dieser Kategorie, daher wird es interessant zu sehen, ob die Konkurrenz mit diesen Modellen dauerhaft erfolgreich ist. Porsche schließt einen elektrischen 911er aus, was langfristig ein großer Fehler sein könnte.

Für ein Fazit ist es noch zu früh, aber es ist ein Zeichen für die heutige Zeit. Die deutschen Automarken schauen zu, wie sich Marken aus China etwas trauen. Und wenn es schlecht läuft, dann merkt man irgendwann, dass man abgehängt wurde.


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  1. Spiritogre 🌀

    1000 Bestellungen sind viel???

    Wieviele reiche Autosammler alleine in China gibt es? Das sind einige 100.000e.

  2. Dom 🌀

    Tja, hätte Porsche auch haben können, aber wollten sie ja nicht.
    Wenn einem Aktionäre und Dividenden wichtiger sind als Innovation und Marktmacht, dann landet man da, wo Porsche jetzt ist.
    Mir tun nur die Mitarbeitenden leid, die diesen Weg mitgehen müssen.

    1. Bedingt, ich kenne einige, die dort arbeiten und man hört, dass viele der Meinung sind, dass der Fokus auf die Elektromobilität der Fehler sei und das Comeback des Verbrenners die Rettung für Porsche ist. Das glauben nicht alle, aber es ist eine dominante Meinung im Unternehmen.

    2. Spiritogre 🌀

      Der belächelte Ferrari Luce war in China auch sofort ausverkauft…

      1. RR ☀️

        Bei 80 Stück für ein ganzes Jahr …

        1. Spiritogre 🌀

          Als wenn 1000 Stück eine riesige Anzahl für ein Modell sind…

          Vom Porsche 911 werden über 50.000 im Jahr verkauft.

          1. Seit wann vergleicht man die Verkaufszahl einer Woche mit der in einem Jahr? Selbst wenn die Zahl auf 500 sinkt, dann wären das 25.000 Autos pro Jahr. Nicht das Level eines 911er, aber es würde zeigen, dass das Interesse da ist. Und jeder dieser Kunden greift nicht zu Porsche.

            1. Spiritogre 🌀

              Das bezweifel ich. Die meisten frühen Käufer werden wahrscheinlich schon den einen oder anderen Porsche und viele andere Autos haben.

              Und wieviele nach Veröffentlichung verkauft werden steht in den Sternen. Vom wesentlich günstigeren MG Cyberster wurden auch wieviele verkauft? 10.000 vielleicht?

              1. Das ist auch ein anderes Auto, der Boxster ist jetzt auch kein 911er. Dennoch bleibt der Vergleich zwischen einer Woche und einem Jahr schlecht.

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