Rovio fokussiert sich mehr auf Spiele ohne Angry Birds

Rovio hat ein neues Studio in London eröffnet und möchte sich dort auf Spiele konzentrieren, die nichts mit dem Angry Birds-Franchise zu tun haben.

Rovio scheint sich neu zu positionieren und will weg von den bunten Vögeln und grünen Schweinen. In einem Blogeintrag hat man bekannt gegeben, dass man ein Studio in London eröffnet hat und in Zukunft auch außerhalb von Finnland (man hat noch ein Studio in Schweden) nach Entwicklern sucht. Das Studio in London dürfte außerdem auch wenig mit dem Angry Birds-Franchise zu tun haben.

In der Mitteilung schreibt Rovio ganz gezielt, dass man MMOs mit einer „neuen IP“ und „jenseits vom Angry Birds Universum“ entwickeln möchte. Das Team in London soll in den nächsten zwei Jahren aufgebaut werden, es dürfte also noch eine Weile dauern, bis wir die ersten Früchte sehen. So ein Schritt war längst überfällig und kommt meiner Meinung nach fast schon etwas zu spät.

Rovio: Eine Zukunft ohne Angry Birds

Rovio macht zwar, vor allem dank den zahlreicher Fanartikel, dem Verkauf von Lizenzen und dem Kinofilm (es kommt auch Teil 2) viel Geld mit Angry Birds, doch das Unternehmen musste in den letzen Jahren auch viele Mitarbeiter entlassen.

Man ist daher auf der Suche nach einer Zukunft ohne Angry Birds (oder zumindest mit deutlich weniger Angry Birds) und wird 2017 zum Beispiel auch einen Dienst zum Streamen von Spielen starten. Dieser soll in ein paar Wochen starten.

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