Ruhe in Frieden AltaVista

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Nicht nur der Google Reader befindet sich mittlerweile im Internet-Himmel, auch die Suchmaschine AltaVista wurde diese Woche eingemottet und in die ewigen Jagdgründe geschickt. Beim Namen AltaVista dürften viele von euch jetzt vielleicht erst mal fragen, was das ist, oder vielleicht auch an den älteren Ableger von Windows denken. Bei AltaVista handelte es sich aber tatsächlich um eine in den 90ern sehr erfolgreiche Suchmaschine. Der Name dürfte denjenigen ein Begriff sein, die schon zwischen 1995 und 2000 das World Wide Web unsicher machten. Zeiten, in denen es bei der Suche noch einen Markt und Konkurrenz gab und dieser nicht von Google dominiert wurde.

Doch mit der Jahrtausendwende kamen die Probleme und 2003 wurde AltaVista dann schließlich von Yahoo aufgekauft. Möchte man die Suchmaschine jetzt aufrufen, kommt man daher auch direkt zur Suche von Yahoo. Es ist eigentlich kaum vorzustellen, dass es mal einen Markt für die Suche im Internet gab, der nicht von einem Unternehmen dominiert wurde. Selbst Microsoft mit Bing oder Yahoo haben es heute schwer, gegen diese Dominanz anzukommen. AltaVista hatte jedenfalls nie eine Chance. Kurz vor der Übernahme durch Yahoo wollte man den Dienst auch mal als Portal für Einkäufe und Nachrichten umbauen, aber auch hier scheiterte man. Von unserer Seite heißt es also: Ruhe in Frieden AltaVista, vermissen werden dich allerdings nicht viele Nutzer. Und so sah übrigens der erste Internetauftritt von AltaVista damals (TM) aus:

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quelle nbc

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