Dodge Charger: So klingt das Elektroauto mit Fake-Auspuff

Dodge Charger Daytona Srt Concept Header

Elektroautos haben einige Vorteile und einige Nachteile. Manchmal sind sich die Menschen aber nicht einig, ob etwas ein Vorteil oder Nachteil ist. Der Sound ist so eine Sache. Und je nach Zielgruppe kann sowas durchaus ein „Problem“ werden.

Dodge setzt auf einen Fake-Auspuff

Dodge scheint den fehlenden Sound der Verbrenner jedenfalls ein großes Problem einzustufen und daher hat man für das Charger-Konzept einen neuen „Fratzonic Chambered Exhaust“ entwickelt. Kurz: Es ist ein Fake-Auspuff mit einem Sound.

Ich bin am Wochenende auf einen Tweet gestoßen, den diesen Sound zeigt. So klingt also womöglich ein elektrischer Dodge Charger. Und damit ihr ein besseres Gefühl dafür bekommt, das sind bis zu 126 dB, die man in diesem Video hört:

Finde ich peinlich, sehr peinlich sogar. Und ich mag Sound, mir gefällt das bei Autos wie einem BMW i4 M50 oder Porsche Taycan. Sehr gut sogar. Doch das hier ist für mich komplett daneben, weil es nicht mehr sportlich, sondern viel zu prollig ist.

Wenn sowas den letzten Verbrenner-Fan von einem Elektroauto überzeugt, von mir aus. Doch da bin ich froh, dass bei uns maximal 75 dB zugelassen sind. Darf auch gerne so bleiben. Mal schauen, was von diesem Konzept am Ende übrig bleibt.

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Bitte bleibe freundlich.

  1. MadKiefer 🏅

    Land of the (wannabe) free. Ich kotze im Strahl.

  2. Davee 🍀

    Ich weiß ja, dass ihr clickbait betrieben müsst/wollt, aber für die Interessierten:
    Fake-Auspuffe und Fake-Sound gibt es schon sehr lange. Ein Golf-GTI oder Audi S6 als Bsp. haben ebenfalls Soundgeneratoren, die den sportlichen Sound hinzudichten und lauter sind,als sie müssten!
    Darüber hat sich hier irgendwie niemand beschwert…

    Meine Meinung zum Dodge: Find ich geil,wer das möchte,soll es kaufen und wer keinen Bock drauf hat,soll halt im Strahl kotzen (was eine Ausdrucksweise,btw.). Für mich persönlich geht's auch ohne.

    1. Wir „müssen“ gar nichts betreiben und versuchen das auch aktiv zu vermeiden, daher mal kurz nachgefragt: Welcher Teil der Headline ist für dich Clickbait?

      1. Davee 🍀

        Alles okay,war auch absolut nicht böse gemeint, wollte nur ergänzen.
        Diese Art von Soundverstärkern gab es eben schon davor, nur die Art und Weise hier beim Dodge ist neu.

    2. Gab es vorher, wissen wir, Sound ist auch bei Elektroautos nicht neu. So ein richtiger Fake-Auspuff ist aber neu, sowas gab es (mir ist jedenfalls kein Modell bekannt) bisher nicht.

      PS: Mich nervt auch der künstlich hochgepushte Sound bei Verbrennern, aber darüber schreibe ich nicht, daher liest man sowas bei uns nicht.

      1. Davee 🍀

        Da gebe ich dir Recht,bei einem E-Fahrzeug ist es in dieser Form ein Novum. Aber auch dort wurde ja bereits Sound generiert und auch dieser ist Fake. Bezog mich auf die etwas reißerische Betonung auf den 'Fake'-Auspuff.
        Alles okay, wollte es nur ergänzen,dass es eben auch bei anderen Herstellern und Modellen so ist. Hier schießt halt einer den Vogel ab mit der Lautstärke.

  3. Johannes der Säufer 🏅

    naja schöner Wagen aber der (Sound) klingt grässlich. hab da mehr erwartet.

  4. Mårtiň 🏅

    Wenn es hilft, Diesel Dieter Elektroautos schmackhaft zu machen: warum nicht?

  5. Panty 🍀

    Versteh die Aufregung mal wieder nicht.
    Erstens ist der Sound gar nicht so schlecht und vielleicht einfach eine bemerkenswerte Leistung der Sounddesigner.
    Zweitens schaut euch doch mal das Auto an, wenn sich das dann der Punisher so bestellt, dann soll es ihm gegönnt sein.

    Weiss nicht was daran so peinlich ist, dass hier offensichtlich Sounddesigner zeigen wollen, was möglich ist. Würde das Ding genau so in Serie gehen und dieses Soundmodul in der Lautstärke zur Standardausstattung gehört, bleibt ja noch genug Zeit für Empörung.

    1. Cubi ☀️

      Kann dir nur voll zustimmen. Als ob ein Dodge Charger nicht schon immer prollig war. Da passt doch der künstliche Sound einfach nur zur Marke. Klingt im Video gar nicht schlecht. Kann nicht nachvollziehen was daran peinlich sein soll.

      Was ich mich frage, wie kommt es in der Realität wirlklich rüber? "Spürrt" man den Sound auch oder ist es einfach nur laut? Bei den Motoren sind es ja vor allem die Bäss und Vibrationen, die man richtig "fühlen" kann. Kann mir kaum vorstellen, dass man das aus einem Lautsprecher so hinbekommt.

      1. Panty 🍀

        Ich glaub das ist die Neuheit, dass da wohl ne ordentliche Röhre verbaut ist, die als Resonanzkörper (hoffe das ist der richtige Begriff) dient damit man den Sound spürbarer macht.

        Was der Blogeintrag auch nicht erwähnt ist, dass es der Charger Daytona SRT ist (der wohl immernoch ein Konzeptfahrzeug ist) und überhaupt nicht feststeht inwiefern das Ding nur ansatzweise in Serie geht bzw. Dinge davon wirklich im Serien-Charger landet.

        1. Panty 🍀

          EDIT: Hinter dem Link ist es ja beschrieben… hatte ich übersehen

  6. MadKiefer 🏅

    Das ist nicht "amazing", das ist Ruhestörung.
    Ich will nicht mehr Lärm in Städten, sondern weniger – wenn es schon nicht weniger Autos etc. werden, dann zumindest das.

  7. JMS ☀️

    Die Ruhestörung nervt sicher (aber wahrscheinlich auch ausschaltbar), aber dafür gibt's keine Abgabe durch unnötiges Beschleunigen in der Innenstadt.

    1. Koreh 🌟

      in einer datenschutz sinnvoller gestalteten welt, könnte man autos den krach auch automatisch in innenstädten verbieten und eben auf privatgeländen, rennstrecken und autobahnen erlauben.. etc.. ^^

      1. Dominik 👋

        Das nennt sich geofence und ist Datenschutzrechtlichen garkein Problem, da das alles vor Ort im Auto selbst verarbeitet wird.
        Regel wäre z.B. wenn Navi meldet = Ortschaft, dann Soundmodul = off

        Alternativ auch:
        Wenn Geschwindigkeit <= 60km/h und Türen geschlossen, dann Soundmodul = off

        Hier irgendwas auf Datenschutz zu schieben wäre einfach nur eine lausige Ausrede, bzw Augenwischerei. Da gibt es bei Autos viel bedenklichere Sachen, z.B. den Ladestand oder den Parkplatz am Smartphone auszulesen, denn dafür müssen die Daten das Auto verlassen.

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