Endlich: Netflix ändert die Art, wie man beliebte Inhalte einordnet

Haus Geld Netflix

Netflix nennt immer mal wieder Zahlen zu bestimmten Serien und Filmen, in den letzten Monaten gab es so ein Update häufiger. Das hat auch einen Grund und soll so bleiben, denn Netflix hat nun bestätigt, dass man hier etwas offener sein will.

Netflix misst „Erfolg“ jetzt anders

Schön, doch eine andere Änderung freut mich persönlich mehr. Man ändert endlich die Art, wie man beliebte Inhalte einordnet. Bisher hat Netflix einfach nur geschaut, wie viele Nutzer die ersten zwei Minuten in den ersten 28 Tagen gestreamt haben.

Solltet ihr also einfach mal 10 bis 15 Minuten in eine Serie reingeschnuppert haben, dann war das ein vollwertiger View für diesen Inhalt, den man als solchen verkauft hat. Doch sowas sagt natürlich nichts über den „echten“ Erfolg bei Netflix aus.

Entscheidend ist doch, wie viele Nutzer eine Staffel durchgezogen oder einen Film auch komplett angeschaut haben. Daher wechselt man zum Stunden-Modell, das sei laut Netflix besser geeignet und man hat es auch schon öffentlich geteilt.

Netflix Top 10 Stunden

Für mich immer noch nicht optimal, denn manche Serien eigenen sich dazu, dass man sie mehrmals schaut, andere aber nicht. Und manche Filme gehen länger als andere. Aber: Alles ist besser, als dieses alte Modell mit den ersten 2 Minuten.

Later in the year, we will shift to reporting on hours viewed for our titles rather than the number of accounts that choose to watch them. […] we think engagement as measured by hours viewed is a slightly better indicator of the overall success of our titles and member satisfaction.

It also matches how outside services measure TV viewing and gives proper credit to rewatching. In addition, we will start to release title metrics more regularly outside of our earnings report so our members and the industry can better measure success in the streaming world.

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  1. Sam

    "denn manche Serien eigenen sich dazu, dass man sie mehrmals schaut, andere aber nicht"

    Nicht nur das. Manche Serien haben in einer Staffel 10 Folgen mit 20 Minuten und andere 20 Folgen mit 40 Minuten. Die Berechnung führt doch nur zu mehr Quantität statt Qualität.

    Wüsste spontan aber auch nicht, wie man das besser machen kann. Vielleicht einfach die durchschnittliche Komplettierungsquote angeben oder so. Also von Serie X gibt es 200 Stunden und 80% davon wurden insgesamt bereits geschaut. Ist nur etwas schwammig, weil das wieder von der aktuellen Anzahl an Kunden und deren bisherige Abodauer abhängt. Schwierig…

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