Ford setzt ab 2023 auf Android im Auto

Android Automotive App Header

Ford hat diese Woche bekannt gegeben, dass man weitere 20 Milliarden Dollar in den Wandel zur Elektromobilität stecken wird. Doug Field, der bei Apple und Tesla gearbeitet hat, wird den großen Umbau bei Ford in den nächsten Jahren leiten.

Ford wechselt nächstes Jahr zu Android

Außerdem hat man diese Woche erneut betont, dass der Wechsel zu Android als Basis für die Software im Auto kommt. Ford möchte offiziell ab 2023 auf Android in „Millionen von Autos“ setzen. Eine Sache bleibt hier allerdings weiterhin unklar.

Ford spricht erneut von Android und nicht von Android Automotive. Google hat mit Android Automotive eine native Version für Autos, die Hersteller wie Volvo nutzen und die bald bei Opel und sogar der Volkswagen AG zum Einsatz kommen wird.

Polestar 2 Infotainment

Android Automotive im Polestar 2

Ford möchte ebenfalls Dinge wie Android-Apps, den Google Assistant und Maps in den Autos anbieten, aber ist es Android Automotive? Oder hat man sich tatsächlich die Mühe gemacht und Android genommen und es selbst für Autos angepasst?

Kann ich mir nicht vorstellen, das wäre viel zu teuer in der Entwicklung. Es kann eigentlich nur Android Automotive sein, aber wie gesagt, Ford nennt es Android.

Ford möchte Android global nutzen

Laut Ford möchte man global auf Android setzen, außer in China, dort sind die Google-Dienste verboten, da eine Diktatur keine freien Plattformen erlaubt. Hier wird Ford vermutlich einfach weiterhin auf das setzen, was man jetzt auch hat.

Wie bei Volvo und Polestar wird man bei Ford aber zusätzlich Apple CarPlay im Auto anbieten und es soll eine Option für Amazon Alexa geben. Ich vermute mal, dass das erste MEB-Modell kommendes Jahr bei uns das erste Auto sein wird, welches Android nutzt. Details möchte Ford allerdings erst etwas später nennen.

Skoda plant nach dem Enyaq drei kleinere Elektroautos

Skoda Enyaq Coupe Grill Header

Die einen würden den neuen Skoda Enyaq Coupé als neues Modell im Portfolio bezeichnen, andere nur als weitere Version. Eins ist aber sicher: Die nächsten drei Modelle werden alle kleiner sein, so Thomas Schäfer im Gespräch mit Autocar. [caption id="attachment_421641"…1. Februar 2022 JETZT LESEN →


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  1. Martin ☀️

    Warum sollte jemand Android in seinem Auto nutzen wollen?

    1. Weil es dort Apps, Google Maps und Co. gibt, was viele Autohersteller so nicht bieten.

      1. René H. 🏅

        Stimmt. Teslas System ist echt Schei$e… Halt, haben die nicht auch Google Maps, aber ohne Android?

    2. Teimue ☀️

      Gibt es denn schon ein anderes alternatives herstellerunabhängiges System?

      1. René H. 🏅

        Linux. Das läuft auf den meisten Infotainmentsystemen. Android basiert auch auf Linux, aber was ich meine, sind herstellereigene UIs auf Linux-Basis.

    3. elknipso 🏅

      Weil kein einziger Automobilhersteller auch nur ansatzweise was von Software versteht.

      Sie integrierten Lösungen waren früher absoluter Schrott und ein Komplettversagen auf ganzer Linie bei den Herstellern. Mittlerweile sind sie "nur noch" schlecht. Aber immer noch weit von der Qualität entfernt die Apple oder Google mit ihren Lösungen bietet.

      Und ja, das ist ein Armutszeugnis für die Hersteller.

  2. Alex 👋

    Schade. Mein neuer Ford diesen Sommer wird es also noch nicht haben. Naja nächstes Jahr vielleicht…

    Finde Android Automotive bei Volvo echt schick.

    1. elknipso 🏅

      Ford hat es leider selbst bei Autos im 50.000 Euro Preissegment noch nicht mal geschafft Android Wireless zu integrieren.

      1. Pingu 👋

        Im Mustang MachE funktioniert Android Auto Wireless problemlos 🤓

  3. René H. 🏅

    @Oliver: Android Automotive ist die native, Google-proprietäre Android-Version für Autos. Vielleicht lässt Ford ja wirklich ein System auf Android AOSP basteln? Da wären sie nicht die ersten. Android Automotive käme halt direkt von Google und man müsste sich die Kundendaten mit Google teilen, was nicht alle wollen.

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