• Huawei: 118 Millionen verkaufte Einheiten

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    Huawei hat heute die Geschäftszahlen für das zurückliegende Quartal bekannt gegeben und nun wissen wir auch, wie viele Einheiten verkauft wurden. Bisher hat Huawei laut eigenen Angaben 118 Millionen Einheiten in diesem Jahr verkauft.

    Huawei: 59 Millionen Einheiten trotz US-Krise

    Im ersten Quartal waren es 59 Millionen Einheiten, diese Zahl konnte man also exakt halten. Wenn wir über verkaufte Einheiten bei Huawei sprechen, dann sind damit übrigens auch die Honor-Smartphones gemeint. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Wachstum von ordentlichen 24 Prozent.

    Wir haben bereits mit so einer Zahl gerechnet, da Huawei im Juni einen neuen Meilenstein mit 100 Millionen verkauften Einheiten verkündet hat. Das aktuelle Flaggschiff, das Huawei P30 Pro, hat sich zusammen mit dem normalen P30 übrigens über 10 Millionen Mal verkauft, weitere Zahlen gibt es nicht.

    Beim Umsatz konnte Huawei ein Plus von 23,2 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 vorweisen (51,4 Milliarden Euro), das Konsumentengeschäft ist mit 28,3 Milliarden Euro mittlerweile der größte Bereich im Unternehmen.

    Huawei: Ziel 2019 könnte man schaffen

    Die US-Sanktionen hatten also vermutlich einen Einfluss auf das Geschäft von Huawei, doch es wirkt nicht so, als ob dieser besonders groß war. Wobei auch nur der Juni so richtig betroffen war, das dritte und aktuell laufende Quartal könnte da etwas spannender werden. Das Ziel von Huawei ist aber noch erreichbar.

    Nach dem Rekord mit 200 Millionen verkauften Einheiten im letzten Jahr nahm man sich für 2019 knapp 250 Millionen Einheiten vor und davon hat man bisher fast die Hälfte erreicht. Nachteil: Man bleibt auf der schwarzen Liste. Vorteil: Das für Smartphone-Hersteller lukrative Weihnachtsgeschäft kommt erst noch.

    Fazit zu 2019: Kommentar von Huawei

    Liang Hua von Huawei kommentierte das Ergebnis folgendermaßen:

    Der Umsatz ist bis Mai schnell gestiegen“, sagt Liang. „Angesichts der im ersten Halbjahr gelegten Grundlagen sehen wir auch nach der Aufnahme in die US-Sanktionsliste weiterhin Wachstum. Das heißt nicht, dass wir keine Schwierigkeiten haben. Das haben wir und sie können das Tempo unseres Wachstums kurzfristig beeinflussen.

    Außerdem gab er auch an:

    Aber wir werden den Kurs beibehalten. Wir sind sehr zuversichtlich, was die Zukunft angeht und wir werden weiterhin wie geplant investieren – darunter in diesem Jahr insgesamt 120 Milliarden CNY (15,6 Mrd. EUR) in Forschung und Entwicklung. Wir werden diese Herausforderungen meistern und sind zuversichtlich, dass Huawei in eine neue Wachstumsphase eintreten wird, nachdem das Schlimmste hinter uns liegt.

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