Kritik an Spotify hält weiter an und führt zu Kündigungen

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Es gibt Dienste und Produkte, da kann man nur schwer wechseln. Ein Dienst für Musikstreaming gehört aber nicht unbedingt dazu, die gibt es mittlerweile die Sand am Meer und am Ende haben außerdem alle in etwa die gleiche Musik im Angebot.

Klar, die Qualität der Dienste ist unterschiedlich, und Menschen sind am Ende des Tages Gewohnheitstiere, aber Spotify erlebt derzeit dennoch keine kleine (große?) Kündigungswelle. Der Grund: Man hat sich auf die Seite von Joe Rogan gestellt.

Neil Young und diverse Mediziner haben Spotify in den letzten Wochen immer wieder kritisiert, dass es Falschmeldungen in Podcasts gibt. Unter anderem auch in einem so reichweitenstarken Podcast wie dem von Joe Rogan (Nummer 1 dort).

Spotify ignoriert die Kritik bisher

Mittlerweile ist diese Nachricht auch bei Nutzern angekommen und sie kamen auf die Idee mal direkt Spotify zu kontaktieren. Darauf hatte man heute aber keine Lust und so wurde das System für den Support einfach mal kurzerhand pausiert.

Es hagelt seit dem Kündigungen, die Nutzer öffentlich teilen, was der Aktie derzeit übrigens gar nicht gefällt. Diverse Hashtags wie #SpotifyDeleted, #ByeByeSpotify und #CancelSpotify tauchen immer wieder global in den Twitter-Trends auf.

Und die Konkurrenz hat nicht lange gezögert, Apple hat die Chance für einen kleinen Seitenhieb genutzt und wie ich finde durchaus unterhaltsam umgesetzt:

Ich glaube zwar nicht, dass das zu einem richtigen Problem für Spotify wird, aber auch ich habe gestern überlegt, ob ich doch mal wechseln soll. Eine Plattform, die Podcaster mit Falschaussagen einem Musiker vorzieht, ist vielleicht nicht die beste Musikplattform. Das Ding ist nur: Der Algorithmus kennt mich leider viel zu gut.

Spotify selbst hat bisher noch kein Statement abgegeben und versucht das sicher auszusitzen. Nach dem Wochenende haben das vielleicht wieder alle vergessen. Und würde man sich gegen Joe Rogan stellen, dann wäre die Gefahr groß, dass noch mehr Nutzer gehen, wenn dieser seinen Podcast woanders exklusiv hostet.

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Bitte bleibe freundlich.

  1. Uwe 🪴

    Geh mal zu Deezer….

  2. max 🏆

    Die Meute wird sich wieder beruhigen und in Sachen Kündigung sind das nur kleine Prozentteile für spotify

  3. Philipp Stadler 🌟

    Was interessiert mich Neil Young. Vor allem da Joe Rogan seine Clips auch auf Youtube veröffentlicht. Muss man Youtube jetzt auch boykottieren?

  4. Martin ☀️

    Ich höre weder Podcasts noch weiß ich, wer Neil Young ist. Deezer und apple music sind leider keine Alternativen für mich. Beide getestet.

  5. Kölner 🪴

    Ich höre nur Podcasts und brauche dafür weder Spotify, Deezer, Apple Music oder sonstige konstepflichtige Dienste.
    Die Pocketcast auf dem Telefon ist vollkommen ausreichend.

  6. Johannes der Säufer 🌟

    was sind eig Podcasts? sind das echt Gespräche die Leute untereinander führen? das hab ich auch wenn ich mit dem Bus oder der Bahn fahre.

    1. max 🏆

      Ja genau das. Wurde vor Jahren uncooler aber als das streaming populärer wurde wurden auch die Podcasts wieder cooler.

  7. john 👋

    Welche Falschaussagen?
    Von Spotify weggehen kann nur, wer spotify als Radio missbraucht. Wer dort über Jahre Alben „gespeichert“, Playlists abgelegt und Abonniert hat, wird Woanders nicht nochmal von vorn anfangen wollen

  8. Heiko Dröse 🪴

    …alle Listen von Spotify sind kinderleicht zu anderen Diensten migrieren

  9. Skox 🪴

    ein Besucher einer Seite wie mobiflip sein und so eine Frage/Aussage tätigen.. aua🤦

    1. max 🏆

      Vergleich von Äpfel und Bananen

  10. max 🏆

    Vergleich von Äpfel und Bananen

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