• Mobility Inside: Einheitliche Plattform soll den öffentlichen Nahverkehr fördern

    Wenn wir über Klimaschutz und eine bessere Umwelt sprechen, dann ist es wichtig, dass man alle Bereiche der täglichen Mobilität berücksichtigt. Vor allem der öffentliche Nahverkehr besitzt viel Potenzial, was genutzt werden könnte.

    Das soll nun auch passieren und ein erster Schritt ist es, dem Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mehr Mittel zu geben. Bis zum Ende der Legislatur soll das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) auf 1 Milliarde Euro angehoben werden. Ulrich Klaus Becker vom ADAC mahnt aber auch:

    Es sind auch die Länder gefordert, die vom Bund aus der Umsatzsteuer bereitgestellten Gelder zweckgebunden für verkehrliche Vorhaben einzusetzen.

    Damit man die Milliarde auch ausgeben kann, benötigt es laut Tim-Oliver Müller auch eine Planungs- und Baubeschleunigung, als Leiter des Geschäftsbereichs Wirtschaft und Recht des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie ist seine Position in dieser Vereinbarung der Interessengruppen aber auch klar.

    Die Initiative „Mobility Inside“ des VDV arbeitet derzeit außerdem an einer bundesweit einheitlichen Plattform für die Kunden. Sowas könnte durchaus eine attraktive Plattform für Kunden sein. Die Initiative „Deutschland mobil 2030″ fand in Kooperation mit der FAZ statt und dort berichtet man, dass die App schon kommendes Jahr in Deutschland an den Start gehen soll.

    Zum Start sind neun Verkehrsbetriebe dabei, darunter aus den Städten Frankfurt, Stuttgart, München, Bochum, Dortmund und Mannheim. Die Deutsche Bahn ist ebenfalls unter den Projektpartnern. Eine App für ICE, S-Bahn und Co, egal in welcher Region von Deutschland man sich befindet, das klingt nach einer sehr sinnvollen Idee. Ich bin auf die Umsetzung gespannt.

    Am Ende des Tages wäre es so einfach: Mehr Personal einstellen, mehr Bahnen kaufen, mehr Bahnen fahren lassen, Preise senken (es darf nicht teurer oder gleich teuer wie ein Auto sein), zuverlässiger werden und eine einheitliche und simple Plattform für die Kunden schaffen. Das würde den Bund sicher ein paar Milliarden kosten, könnte die Mobilität aber grundlegend verändern.

    Und es ist günstiger, als die Elektromobilität der Autohersteller für Kunden.

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