Škoda Enyaq und mehr: So sieht das Elektro-Portfolio bis 2030 aus

Skoda Enyaq Iv Sportline 80x Header

Škoda hat diese Woche eine Roadmap für die Zukunft vorgestellt und ein bisschen über die Zeit bis 2030 gesprochen. Wir wissen, dass bei Škoda so schnell kein weitere Elektroauto geplant ist, aber wie sieht denn der Plan bis 2030 aus?

Škoda plant vier Elektroautos bis 2030

Das Unternehmen hat bestätigt, dass wir bis 2030 mindestens drei Elektroautos sehen werden. Klar, da ist ein „mindestens“ in der Aussage zu finden, aber nur drei Modelle bis 2030 bedeutet, dass nicht das ganze Portfolio elektrisch wird.

Der Škoda Enyaq iV wurde als komplett neues Modell bei Škoda eingeführt, neben diesem Modell gibt es aber noch sieben reine Benziner – und einige davon auch noch als beliebte Kombi-Version. Einige davon dürften also weiter bleiben.

Skoda Enyaq Iv Sportline 80x Heck

In einer Randnotiz hat Škoda übrigens noch bestätigt, dass der Škoda Enyaq iV das größte und teuerste Modell bleiben wird. Die drei neuen Modelle sollen alle kleiner und günstiger werden, das ist doch schonmal eine recht gute Nachricht.

Das Škoda-Lineup bis 2030

Ich gehe mal davon aus, dass der Enyaq langfristig den Kodiaq ersetzt, dann ist vielleicht noch ein Pendant zum VW ID.3 geplant, welches den Scala ersetzt und 2025 soll ein kompaktes Modell kommen – sicher ein Ersatz für den Fabia.

Skoda Fabia Alt Header

Damit wären Kamiq, Octavia, Karoq und Superb offen. Sollte das nächste Modell (der elektrische Scala) ein bisschen „SUV-mäßiger“ werden, dann könnte man bei Škoda noch den Kamiq und Karoq aus dem aktuellen Portfolio werfen.

Würden also noch Octavia und Superb übrig bleiben und ich vermute mal, dass Škoda dann eher einen elektrischen Octavia plant, da das der globale Bestseller ist. Und mit Elektro-Plattform (mehr Platz innen) wäre ein Superb überflüssig.

Volkswagen Vw Id Space Vizzion Front

Dieses Model könnte dann übrigens 2023 oder 2024 kommen, denn Volkswagen plant derzeit einen elektrischen Passat. Und die Volkswagen AG nutzt bekanntlich gerne die gleichen Modelle und passt sie nur für die Untermarken an.

Ein schlankeres Elektro-Portfolio

Das Portfolio von Škoda könnte also deutlich schlanker bis 2030 werden, doch man hat diese Woche auch betont, dass Škoda im Jahr 2030 in den Top 5 in Europa zu finden sein soll. Dann vermutlich mit diesem Elektro-Lineup:

  • Ein Einsteigermodell und Pendant zum Škoda Fabia, hier wird die Elektro-Plattform für Modelle wie einen VW ID.2 aber erst 2025 fertig sein. Diese nennt sich MEB Entry und wird derzeit von SEAT in Spanien entwickelt.
  • Ein Pendant zum Škoda Fabia, Škoda Kamiq und Škoda Karoq, die alle in etwa gleich groß sind. Und da die SUVs vermutlich im Trend bleiben werden, würde ich hier auf einen kompakten SUV für 2022 oder 2023 tippen.
  • Ein elektrischer Škoda Octavia könnte für 2024 geplant sein, denn ich gehe davon aus, dass Volkswagen in zwei Jahren erst den elektrischen Passat zeigt und Škoda dann einfach ein paar Monate später folgt.
  • Der Škoda Enyaq iV wird bleiben und sicher immer wieder um neue Modelle (wie bald eine Coupé-Version) ergänzt und weiter optimiert. Eine kommende vRS-Version dürfte das Flaggschiff für die Marke bleiben.

Aus sieben Benzinern könnten dann 2030 insgesamt vier Elektroautos werden und Škoda hätte ein schlankeres Portfolio. Wobei wir bei den jeweiligen Modellen dann sicher auch zahlreiche Ableger (wie Kombis und Coupés) sehen werden.

Ein fünftes oder gar sechstes Modell wäre bei Škoda auch nicht ausgeschlossen, man spricht ja von „mindestens“, aber aktuell scheint das nicht geplant zu sein. Das zeigt auch, wie wichtig der Enyaq für die Elektro-Offensive von Škoda ist.

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