Spotify will Preise erhöhen

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Spotify konnte sich im letzten Quartal ordentlich steigern, doch zur Schattenseite gehört auch, dass die Geschäftszahlen nicht zum Wachstum passen. Der Dienst wächst gut und ist weiterhin die Nummer 1, aber Musikstreaming bleibt weiterhin keine lukrative Option, da man viel von den Einnahmen abgeben muss.

Spotify denkt über Preiserhöhung nach

Daniel Ek, Chef und Mitgründer von Spotify, gab daher beim Gespräch mit den Investoren bekannt, dass man die Preise erhöhen möchte. Es gibt Märkte, in denen Spotify etabliert ist und man glaubt, dass die Spotify-Nutzer eine Preiserhöhung mitmachen. Doch weitere Details wollte Daniel Ek jedoch nicht nennen.

Es ist unklar, welche Märkte (Länder) der Chef von Spotify meint und über was für eine Preiserhöhung wir hier überhaupt sprechen. Sicher scheint nur, dass dem Wachstum nun auch eine Steigerung beim Umsatz folgen soll und ich vermute mal, dass „reiche“ Länder wie Deutschland da vorne mit dabei sind.

Spotify

Das Problem von Spotify: Im Prinzip sind alle Musikdienste gleich. Hat man die drei großen Musiklabels im Boot, hat man fast alle Lieder. Daher versuchen sich Dienste wie Spotify derzeit mit exklusiven Podcasts abzuheben. Ohne diese könnte man auch keine Preiserhöhung durchdrücken, da die Konkurrenz groß ist.

Riskanter Schachzug für Spotify

Wenn Spotify den Preis auch nur um einen Euro erhöht, wüsste ich nicht, was mich vom Wechsel zu Apple Music und Co. abhalten sollte. Auch ein Grund, warum ich das Spiel mit den exklusiven Inhalten nicht mitmache, mir reicht die Musik. Und ich vermute mal, dass ich mit dieser Denkweise nicht alleine da draußen bin.

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Ich glaube aber auch, dass die Bequemlichkeit am Ende bei vielen siegen könnte. Sollte man die Preiserhöhung also langsam angehen, werden vermutlich gar nicht so viele abspringen. Im besten Fall (für Spotify) erhöhen die anderen Dienste auch ihre Preise. Apple würde sicher auch ein paar Euro mehr nehmen.

Netflix, Disney und Co. können Nutzer besser an sich binden, in dem die Serien und Filme produzieren, die es nur dort gibt. Dem Wachstum von Netflix hat die Preiserhöhung letztes Jahr jedenfalls nicht geschadet. Spotify bewegt sich aber auf sehr dünnem Eis, zumindest ist das meine Meinung (als Spotify-Nutzer).

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