Telefónica prüft Veräußerung von Infrastruktur

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Wie die Telefónica Deutschland Holding AG heute mitgeteilt hat, erwägt man die Veräußerung weiterer Teile des hauseigenen Mobilfunkinfrastruktur-Portfolios. Eine Möglichkeit wäre demnach der Verkauf von Dachstandorten an die Telefónica S.A.-Tochter Telxius.

Durch die derzeit attraktiven Bewertungen für bauliche Netzinfrastruktur ergibt sich für Telefónica Deutschland die Möglichkeit, Kapital freizusetzen, um ihre finanzielle Flexibilität zu erhöhen.

Nach der Veräußerung von rund 2.350 freistehenden Mobilfunkmasten im April 2016 an Telxius erwägt das Unternehmen derzeit „ergebnisoffen“, im Laufe des nächsten Jahres einen großen Teil seiner 19.000 eigenen Funkstandorte auf Häuserdächern abzugeben. Eine Entscheidung hierüber soll in den kommenden Monaten fallen.

Die Überlegungen betreffen bauliche und infrastrukturelle Komponenten sowie die jeweiligen Nutzungsverträge für die Standorte. Die montierte Funktechnik ist nicht betroffen und verbleibt im Eigentum des Unternehmens.

Telefónica Deutschland würde im Falle eines Verkaufs der Infrastruktur beziehungsweise einer Übertragung der Mietverhältnisse langfristige Nutzungsrechte an den Standorten behalten und auch die Möglichkeit haben, Standorte gemeinsam mit Partnern zu nutzen.

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