• Tesla schreibt weiterhin rote Zahlen

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    Tesla meldete vor ein paar Wochen ein Rekordquartal, doch das reichte nicht, um den Autohersteller aus den roten Zahlen zu holen. Musste man im ersten Quartal 2019 noch einen Verlust von 702 Millionen Dollar verzeichnen, so waren es jetzt „nur“ noch 408 Millionen Dollar. Aus den roten Zahlen kommt man aber nicht.

    Model 3: Bestseller bei Tesla

    Das Model 3 bleibt das beliebteste Modell von Tesla und man möchte Ende 2019 auch mit der Produktion in China beginnen, das gab das Unternehmen in einem Ausblick auf die Zukunft (PDF-Datei) bekannt. Außerdem läuft es beim Model Y nach Plan und die Produktion soll im Herbst 2020 anlaufen.

    Passt man die Preisspanne entsprechend an (was Tesla gerne macht), dann war das Model 3 in den USA im Premium-Segment in dieser Klasse das am meisten verkaufte Auto und beliebter als jeder Benziner. Auch in anderen Märkten nahm das Model 3 an Fahrt auf und es erobert immer mehr Marktanteile.

    Tesla verzeichnete übrigens einen Umsatz von 6,3 Milliarden Dollar und für den Verlust sind auch Umstrukturierungen beim Personal (Entlassungen) und die Stores Schuld, die geschlossen wurden. Da es im Mai aber eine Kapitalerhöhung gab, steht man weiterhin mit 5 Milliarden Dollar im Plus da.

    Tesla: Großes Ziel für 2019 bleibt

    Die Verkaufszahlen beim Model S und X stagnieren seit dem Model 3, dabei verdient Tesla damit mehr Geld pro verkaufte Einheit. In Zukunft wird der Fokus trotzdem auf dem Model 3 und Model Y liegen, so Elon Musk. Musk betonte auch erneut, dass kein großes Upgrade für die beiden Flaggschiffe kommen wird, die Gerüchte darüber halten momentan auch einige vom Kauf ab.

    Der Fokus wird in den kommenden Monaten weiterhin auf der Produktion und dem Marktanteil liegen. Natürlich versucht man weiterhin auch aus den roten Zahlen zu kommen, aber das ist für Tesla nicht das oberste Ziel derzeit.

    Tesla möchte 360.000 bis 400.000 Einheiten in diesem Jahr verkaufen und wenn man das erreichen will, dann muss man wie im zweiten Quartal weitermachen.

    Ich bin gespannt, wie sich das bei Tesla in den kommenden Jahren entwickelt.

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