Der Autobauer Skoda zieht sich nach starkem Absatzrückgang bis Mitte 2026 aus dem chinesischen Markt zurück.
Das Unternehmen reagiert damit laut eigenen Angaben auf den Wandel hin zu Elektrofahrzeugen und überprüfte seine internationale Ausrichtung. Fahrzeuge sollen nur noch bis Mitte des Jahres in China verkauft werden. Zuvor berichtete die tschechische Nachrichtenseite „E15“ über den geplanten Rückzug.
China war zwischen 2016 und 2018 mit mehr als 300.000 ausgelieferten Fahrzeugen der wichtigste Markt für Skoda. Zuletzt brachen die Verkäufe jedoch deutlich ein und lagen im vergangenen Jahr nur noch bei rund 15.000 Einheiten.
Skoda setzt künftig stärker auf Indien und Südostasien
Im Zuge der Neuausrichtung will Skoda seine Aktivitäten in Indien und Südostasien ausbauen. Dort verzeichnete die Marke laut Unternehmensangaben zuletzt Wachstum. Gleichzeitig steht die Konzernmutter Volkswagen in China unter Druck durch Wettbewerber wie BYD und Geely.
Während Skoda den Rückzug vollzieht, setzen Volkswagen und Audi weiterhin auf den chinesischen Markt und planen, mit neuen Modellen und stärker lokalisierter Produktion Marktanteile zurückzugewinnen.
Ich halte den Schritt für nachvollziehbar, weil der Wettbewerb in China extrem geworden ist und andere Regionen aktuell bessere Chancen bieten.
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