Telekom StreamOn und die Netzneutralität: Bundesnetzagentur gibt grünes Licht

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Seit dem April bietet die Deutsche Telekom mit StreamOn eine Tarifoption an, die für einige Diskussionen bezüglich der Netzneutralität sorgte. 

Mit der Option StreamOn können MagentaMobil-Kunden über das mobile Datennetz unbegrenzt Musik- und Videoinhalte von Partnern streamen, ohne, dass das im Tarif enthaltene Highspeed-Datenvolumen belastet wird. Das ist so lange möglich, wie das Volumenpaket nicht durch andere Inhalte aufgebraucht wurde. Im Gegenzug wir die Qualität der Inhalte teilweise begrenzt. Die Telekom selbst sieht damit die Vorgaben zur Netzneutralität erfüllt.

Auch die Bundesnetzagentur ließ bereits frühzeitig durchblicken, dass die StreamOn-Option in den zentralen Punkten nicht gegen die EU-Vorgaben zur Netzneutralität verstößt, bei denen eine „Zero-Rating-Option“ unzulässig wäre. Nun ist klar, dass die Telekom im Großen und Ganzen grünes Licht für StreamOn erhält.

Demnach sei StreamOn als sogenanntes Zero-Rating-Angebot im Wesentlichen zulässig. Die Bundesnetzagentur kritisiert allerdings zwei Punkte des Angebots, bei denen die Telekom nachbessern muss.

Laut Vorgabe für die Netzneutralität müssen alle Daten im Netz gleichbehandelt werden – und das ist beim Tarif „L“ demnach nicht der Fall. Um das „kostenlose“ Volumen geringer zu halten und die eigenen Netze zu schonen, rechnet die Telekom die Datenmenge von gestreamten Videos herunter. In Tarifen, in denen das Datenvolumen belastet wird, ist die Datenmenge großer. Die Reduzierung der Datenübertragungsrate beim Videostreaming sei unzulässig, weil es gegen das Gebot der Gleichbehandlung verstoße, erklärt die Behörde.

Weiterhin bemängelt man, dass die Kunden das Angebot im europäischen Ausland nicht genauso wie im Inland nutzen können.

Vodafone Pass ist die Antwort auf Telekom StreamOn26. September 2017 JETZT LESEN →
Danke Manuel! via handelsblatt

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