Tesla bringt den Semi nach Europa und nennt bald Details

Der Autobauer Tesla bringt den elektrischen Semi nach Europa und will im September erste Details zur europäischen Version nennen.

Tesla zeigt den Sattelzug auf der IAA Transportation in Hannover. Dort will das Unternehmen die technischen Spezifikationen des europäischen Tesla Semi sowie weitere Informationen zur geplanten Markteinführung veröffentlichen.

Tesla Semi feiert Europa-Auftritt in Hannover

Ein konkretes Datum für den Verkaufsstart oder Preise nennt Tesla bislang nicht. Auch offen ist, wie stark sich die europäische Ausführung technisch von der bereits in Nordamerika eingesetzten Variante unterscheiden wird.

Diese Punkte stehen bisher fest:

  • Der Tesla Semi kommt im September zur IAA Transportation.
  • Die Messe findet in Hannover statt.
  • Tesla will dort die Europa-Spezifikationen vorstellen.
  • Weitere Details zur Einführung sollen ebenfalls folgen.

Tesla beschreibt den Semi als vollelektrischen Sattelzug mit hoher Leistung, Effizienz und niedrigeren Betriebskosten. Diese Vorteile stammen allerdings aus den Angaben des Herstellers und müssen sich im europäischen Praxiseinsatz erst noch beweisen.

Ich finde vor allem spannend, welche Reichweite, Nutzlast und Ladeleistung Tesla für Europa nennt. Genau diese Werte dürften darüber entscheiden, ob der Semi hier mehr als ein prestigeträchtiges Schaufensterprodukt wird.


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  1. Commander Cat 🌟

    Ist der inzwischen überhaupt noch besser als zB der Mercedes-Benz eActros 600?

  2. ChrisH 🏅

    Das wird schwer in Europa Fuß zu fassen, vor allem weil die heimischen Hersteller bereits ihre Produkte im Markt haben und Tesla seine Langlebigkeit nicht unter Beweis gestellt hat. Zudem verlieren die Spediteure nutzbare Länge durch die Schnauze der Zugmaschine.

    1. Oliver ☀️

      Zumal die ganzen Trailer ja alle in der Länge standardisiert sind. (Oder?)
      D.h. für den Semi müssten extra Trailer gebaut werden. (Oder?)

      1. ChrisH 🏅

        Ja genau, die Auflieger wären alle zu lang und müssten kürzer werden, da in Europa die Gesamtlänge des Zuges auf 16,5m begrenzt ist. Das ist auch der Grund, warum man in den USA oder Kanada Trucks mit Schnauze findet und bei uns die LKW-Fahrerhäuser auf dem Motor sitzen. Aber vielleicht greift Tesla ja auch so tief in die Struktur des Fahrzeugs ein, dass es für Europa kürzer wird.

        Bei einen e-LKW sind die Ladezeiten übrigens heute selbst im Vernverkehr schon kein Thema mehr. Denn die Fahrer müssen eh vorgeschriebene Ruhezustand einhalten, was wenn man mit einer Pause fährt, 45 min nach 4,5h. Die Strecke wird aktuell locker geschafft und auch die Pause reicht aus, um den LKW wieder für die nächsten 4,5h zu laden. Kritisch wird es, wenn diese Fahrzeuge in der Fläche ankommen. Denn die Fahrzeuge werde an MSC mit 750 bis 1200kW geladen. Diese Kapazität muss erst einmal an eine Raststätte zugeführt werden. Vor allem Abend wenn diese voll sind wird es kritisch.

  3. cby 🌟

    Kann mir nicht vorstellen das der sich gut verkauft. Der spielt ja auf dem Heimatmarkt schon keine wirkliche Rolle.

    1. Alfons 🌀

      Könnte aber auch daran liegen, dass durch Truno und der eher konservativen politischen Richtung aktuell, wenig Interesse an Elektro Antrieben besteht.

      Und hinzukommt die Größe der USA und die längeren Strecken die zurückgelegt werden müssen. Kann mir auch vorstellen dass daher elektro auch ein einfach noch zu schwach ist (Mutmaßung).

    2. LazyHans 🍀

      Ich bin auch skeptisch, wobei die Serienproduktion in den USA ja erst vor kurzem gestartet ist, also vllt. wird das ja noch.

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