Vodafone und OXG melden eine Million Glasfaser-Homes-Passed

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Der Telekommunikationskonzern Vodafone hat nach eigenen Angaben mit OXG beim Glasfaserausbau eine Million Haushalte erreicht.

Die Unternehmen melden den Meilenstein als „Homes Passed“. Die Zahl steht damit nicht für eine Million aktive Glasfaseranschlüsse. Bis zum Ende des Geschäftsjahres sollen mehr als 1,2 Millionen Haushalte erreicht werden. Einen konkreten Stichtag nennt die Mitteilung dafür nicht.

Vodafone-Deutschland-Chef Marcel de Groot bezeichnet das aktuelle Ausbautempo als das zweithöchste im deutschen Markt. Vergleichszahlen zu anderen Netzbetreibern liefert man allerdings nicht.

Glasfaserausbau: OXG setzt auf ein offenes Netz

OXG baut das Netz eigenwirtschaftlich und verfolgt ein Open-Access-Modell. Andere Anbieter sollen die Infrastruktur ebenfalls nutzen können. Kunden sollen dadurch künftig zwischen verschiedenen Anbietern wählen können. Zunächst übernimmt Vodafone die Vermarktung und bietet Internet, Telefonie und Fernsehen an.

Das könnte die Auswahl vergrößern. Entscheidend ist allerdings, welche Anbieter später tatsächlich an der jeweiligen Adresse verfügbar sind. Ein offenes Netz allein beantwortet diese Frage noch nicht.

Die wichtigsten Zahlen laut Unternehmensangaben:

Auch bei den Eigentümern von OXG steht eine Änderung an. Die französische Großbank Société Générale S.A. soll den 50-prozentigen Anteil von Altice an der OXG Glasfaser Beteiligungs-GmbH übernehmen. Der Abschluss ist für Ende 2026 vorgesehen. Die zuständigen regulatorischen Gremien müssen noch zustimmen.

Ich halte den Ausbau und die Öffnung für weitere Anbieter für einen sinnvollen Schritt. Die Millionenmarke zeigt Fortschritt, sagt aber wenig über den einzelnen Anschluss aus. Für Kunden zählt vor allem, wann Glasfaser zu Hause nutzbar wird und welche Tarife sie dort buchen können.

Zum Tarifvergleich für Festnetz-Internet →

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