Volkswagen in der Krise: Der überraschend radikale Sparplan

Man hat es bei Volkswagen immer mal wieder angedeutet, aber in den letzten Jahren waren die Zahlen noch okay und teilweise sogar sehr gut. Doch 2025 gab es erste Anzeichen und jetzt ist die Krise da – bei manchen VW-Marken härter, bei anderen schwächer. Daher möchte der VW-Konzern jetzt noch mehr einsparen.
Volkswagen: Die radikalen Werksschließungen
Doch wo könnte man ansetzen? Dafür hat man sich externe Hilfe gesucht, so das Boulevardmagazin „Bild“, unter anderem von McKinsey und der Boston Consulting Group (BCG). Und vor allem der Vorschlag von McKinsey wäre radikal, denn man schlägt vor, dass alle deutschen Standorte, bis auf zwei, geschlossen werden.
Volkswagen solle sich nur noch auf den VW-Standort in Wolfsburg und den Audi-Standort in Ingolstadt fokussieren. Der Rest? Weg. Selbst Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen wäre demnach nicht sicher. Porsche ist zwar ein wichtiger Grund für diese Krise, aber dieser Plan ist unrealistisch, auch mit Blick auf die Gewerkschaft.
Ein Sprecher der Volkswagen AG kommentierte das beim Spiegel daher auch nur mit einem „wir sind hier nicht bei Wünsch-dir-was“. Aber warum hat man sich diese externe Hilfe geholt und was hat man erwartet? Vermutlich geht es um eine völlig überzogene Basis, mit der man starten kann, damit man sich in der Mitte trifft.
Volkswagen: Der sehr ambitionierte Sparplan
Oliver Blume möchte den Konzern noch effizienter aufstellen, das geht nicht ohne weitere Entlassungen und Kürzungen. Laut Manager Magazin gibt es intern sogar die Idee, dass man bereits bis 2028 knapp 20 Prozent einsparen möchte. Das wäre ein ambitioniertes Ziel für 2-3 Jahre und würde härtere Maßnahmen benötigen.
Diese Analyse könnte also die Vorlage für einen Decoy-Effekt (Köder-Effekt) sein, bei dem man mit unrealistischen Erwartungen startet und dann dennoch neue und deutlich extremere Dinge durchsetzen kann. 2026 dürften die Verhandlungen in eine neue Runde gehen und vermutlich viel härter als beim letzten Mal werden.
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