2026 wird ein spannendes Jahr für Volkswagen, denn man rechnet mit der Ära von Herbert Diess und Ralf Brandstätter ab, in der wohl intern nicht alles optimal lief. Sei es bei den Kosten, bei der Qualität oder vor allem bei der Optik der VW-Modelle.
Als Thomas Schäfer vor etwa drei Jahren übernahm, da musste er einiges ändern, und „der Berg an Aufgaben war riesig“, wie man in einem aktuellen Buch namens „Creating Memories. A Volkswagen Design Book“ laut WAZ bereits lesen kann.
In den letzten Jahren musste der neue Markenchef mit dem Konzernchef Oliver Blume die Marke Volkswagen wieder „finanziell zukunftsfähig“ machen und die ganz große Aufgabe sei es, „endlich wieder gute Autos zu bauen“. Bei VW wurde viel „aufgeräumt“ und ein wichtiger Fokus lag vor allem auf einem neuen Design.
Die neue Designsprache nennt sich „Pure Positive“ und ist eine Anlehnung an das alte Design von Volkswagen. Der kommende VW ID Polo wird den Anfang machen, aber auch ein ganz neuer VW ID.3 und VW ID.4 bzw. VW ID Tiguan stehen 2026 an.
VW möchte „nicht aggressiv sein“ und nicht auffallen, es geht um ein Design, was man mit der Marke verbindet, freundlich und zeitlos ist. Kunden sollen mit ihren Autos wieder „Erinnerungen schaffen“, an die sie positiv denken. Bei VW gab es in den letzten Jahrzehnten viele besondere Autos, wie den Golf, Käfer oder Bulli.
Ich bin gespannt, was Volkswagen in diesem Jahr zeigen wird und glaube durchaus, dass da sehr solide Autos kommen werden. Ein Problem gibt es aber noch, denn VW ist preislich nicht mehr so attraktiv wie früher – und das dürfte auch so bleiben.
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