VR-Banken statten drei Millionen Kunden mit kontaktloser Girokarte aus

Bild: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Wie die Volksbanken und Raiffeisenbanken aktuell mitteilen, wird man in diesem Jahr drei Millionen Kunden mit einer kontaktlosen Girokarte ausstatten.

Nach dem Start des kontaktlosen Bezahlens mit der girocard in der Pilotregion Kassel, Göttingen und Baunatal im Oktober 2015 gehen die Volksbanken und Raiffeisenbanken 2016 mit der VR-BankCard kontaktlos in die Fläche. In den ersten drei Monaten seit Pilotstart sind mit den ausgegebenen 130.000 VR-BankCards 10.000 Transaktionen kontaktlos vorgenommen worden. Nun sollen im Jahr 2016 insgesamt rund drei Millionen Kunden die VR-BankCard kontaktlos einsetzen können. Ab 2017 wird die genossenschaftliche FinanzGruppe alle VR-BankCards sukzessive mit der Kontaktlosfunktion ausstatten. Auch die Sparkassen haben derartige Pläne.

Es handelt sich bei der genutzten Technologie um die kontaktlose Girocard (nicht girogo). Vorteil von Girocard kontaktlos ist, dass man nicht wie bei girogo Guthaben vorab aufladen muss, sondern der Einzug des Geldes wie bei einer normalen Girocard nach dem Kauf erfolgt. Die Konditionen sind allerdings ähnlich.

Die Startphase des Pilotbetriebes zeigte auch, dass kontaktloses Bezahlen mit der girocard nicht auf Kleinbetragszahlungen bis 25 Euro, die keine Eingabe der PIN erfordern, begrenzt ist. Kunden nutzen das neue Verfahren gerne auch für höhere Zahlbeträge. Gleichzeitig ist jedoch ein Wachstum bei Kleinbetragszahlungen zu sehen. So werden etwa 50 Prozent der Kontaktlostransaktionen mit der girocard unter 25 Euro getätigt.

Kontaktlos bezahlen in Deutschland16. Dezember 2015

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via BVR-Pressemitteilung

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