Die europäische Zahlungsinitiative EPI reduziert die Abhängigkeit von internationalen Anbietern bei Wero.
EPI baut Wero als europäische Zahlungsalternative auf Basis von SEPA-Echtzeitüberweisungen, eigenen Regeln und Governance. Ziel sei Souveränität im Zahlungsverkehr. Teilweise werden noch internationale Cloud-Dienste genutzt, Daten liegen jedoch in europäischen Rechenzentren und sind verschlüsselt.
EU-Strategie für unabhängige Zahlungsinfrastruktur
Die EPI will laut eigenen Angaben die Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern weiter senken und Wero als zentrale europäische Wallet für verschiedene Zahlungsarten etablieren. Zu beachten gilt: Hier ist klar von „reduzieren“ die Rede und nicht von „vermeiden“ oder „streichen“ der Abhängigkeiten. Das klingt für mich sehr nach einer Hintertür.
Wero ist seit 2024 für P2P-Zahlungen in mehreren Ländern aktiv und erreicht rund 53 Millionen Nutzer. Erweiterungen für Händlerzahlungen und weitere Dienste sowie Rollouts in zusätzlichen Märkten sind geplant.
Ich sehe diesen Ansatz als guten und wichtigen Schritt in Richtung europäischer Zahlungsunabhängigkeit. Dabei bleiben Skalierung und Nutzerakzeptanz aber weiterhin entscheidend.
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