Das Unternehmen Nexi integriert das Zahlungssystem Wero in den deutschen Onlinehandel und erweitert damit sein Zahlungsportfolio.

Der PayTech-Anbieter Nexi hat Wero über seine deutsche Tochtergesellschaft in den E-Commerce eingebunden. Damit schafft das Unternehmen die technische Grundlage, um weitere Händler an das europäische Bezahlsystem anzuschließen. Wero basiert auf Echtzeitüberweisungen von Konto zu Konto und soll laut Unternehmensangaben schnelle und effiziente Transaktionen ermöglichen.

Parallel zur Integration haben erste Onlinehändler ihre Teilnahme angekündigt. Dazu zählen die Bünting Group mit ihren Marken Combi.de und MyTime.de sowie die Shops BAUR und Quelle. Letztere planen, Wero in ihren Bezahldienst ComfortPay einzubinden. Weitere Händler sollen laut Nexi in den kommenden Wochen folgen.

  • Mein Tipp: auf Wero Tracker bekommt man eine schöne Übersicht zu teilnehmenden Banken und Händlern.

Wero startet im E-Commerce und wird schrittweise ausgebaut

Wero wurde zunächst für Zahlungen zwischen Privatpersonen eingeführt und wird nun auf den Onlinehandel ausgeweitet. Perspektivisch ist auch ein Einsatz im stationären Handel geplant. Hinter dem System steht die European Payments Initiative, die von mehreren europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern getragen wird.

Das Bezahlsystem ist bereits in Deutschland, Frankreich und Belgien verfügbar und soll in weiteren Märkten ausgerollt werden. Ziel ist laut EPI eine einheitliche europäische Lösung für digitale Zahlungen ohne zwischengeschaltete Anbieter.

Ich halte diesen Schritt für konsequent, da Europa seit Jahren an eigenen Zahlungsalternativen arbeitet und der Einstieg in den Onlinehandel dafür entscheidend ist. Das ist jedoch nicht so einfach wie gedacht.


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