WhatsApp für Android: Neue Bezahlmethode ist Googles Schuld

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Ich hatte es bereits erwartet, diverse Nutzer finden die neue Bezahlmethode von WhatsApp für Android gar nicht lustig, denn in Zukunft kann man seine jährliche Gebühr für den Dienst nur noch via Google Play In-App-Kauf begleichen. Die Bezahlung über die Webdienste von PayPal oder Google Wallet fällt damit flach. Gerade für Nutzer ohne Kreditkarte unschön, denn nicht jeder kann bereits über seine Telefonrechnung bezahlen. Auch häufen sich Stimmen von minderjährigen Usern, die ebenso nicht ohne Weiteres an eine Kreditkarte kommen.

Um mal etwas Wind aus der Nummer zu nehmen, will ich nur nochmal darauf hinweisen, dass die Umstellung der Bezahlmethode sicherlich nicht aus Spaß erfolgt ist, sondern nach Googles Vorgaben. In den Google Play-Programmrichtlinien für Entwickler heißt es nämlich schon eine ganze Weile (gefühlt sogar ewig) recht eindeutig:

In-App-Käufe: Entwickler, die zusätzliche Inhalte, Dienste oder Funktionen für eine von Google Play heruntergeladene App anbieten, müssen als Zahlungsmethode das Zahlungssystem von Google Play verwenden. […]

Dies ist auch der Grund, warum man so gut wie keine App bei Google Play findet, die Zahlungen über PayPal und Co. abwickelt. Es ist also davon auszugehen, dass die WhatsApp-Entwickler  nicht ganz freiwillig den Bezahldienst umgestellt haben, auf lange Sicht war dies aber ein logischer Schritt. Es ist schon fast verwunderlich, warum WhatsApp so lange solch eine Lösung implementiert hatte. Wie bereits gestern erwähnt, bliebe z.B. noch eine Prepaid-Lösung für Google Play Bezahlungen, die natürlich auch Eltern für ihre Kinder abschließen können.

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