Whoop, Fitbit Air und mehr: Warum ich aktuell kein Band mehr trage
Ich beschwere mich zwar häufiger, dass Apple bei der Apple Watch und Apple Health im Vergleich mit der Konkurrenz mittlerweile weit abgeschlagen ist, und das stimmt auch und das ändert sich mit den 27er-Updates nicht, aber dennoch habe ich mich gegen ein entsprechendes Band entschieden, was mehr Daten liefert.
In den letzten Monaten habe ich diverse Tracker durch, darunter auch Whoop, die mit bei den Daten am besten gefallen haben, und das Fitbit Air, was mir als Band am besten gefallen hat. Aber ich habe gemerkt, dass mir die Bänder keinen Vorteil bringen, jedenfalls nicht als Ergänzung zu einer Apple Watch am Handgelenk.
Meinen Sport und andere Aktivitäten zeichne ich damit gerne auf, die allgemeinen Daten im Alltag oder meinen Schlaf allerdings nicht. Ich bin jemand, der gerne und viel trackt, aktuell auch wieder Kalorien, um Gewicht zu verlieren, oder Gewicht im Gym, um zu schauen, wie die Kraftwerte sind, aber das reicht mir dann auch.
Man muss die Daten auch nutzen
Wenn man solche Daten hat, dann sind sie nur sinnvoll, wenn man damit umgeht und entsprechend reagiert. Meinen Schlaf kann ich mit zwei Kindern, eins davon gerade einmal drei Monate alt, aber nicht wirklich beeinflussen. Und daher am Ende auch nicht meinen Alltag und die Energie im Sport. So wie es ist, so ist es eben.
Ich beobachte aber oft, dass sich Personen darüber unterhalten, wie schlecht sie geschlafen haben und wie sehr ihnen Whoop und Co. zugestimmt haben. Das war bei mir auch der Fall, aber vor allem bei Schlaf merkt man das beim Körper. Ich weiß, ob ich müde oder nicht müde bin und ein Trainingstag ist ein Trainingstag.
Wenn ich mal schlecht geschlafen habe, dann mache ich langsamer, das sagt mir mein Körper auch ohne einen Kreis in der Whoop-App. Ich bin grundsätzlich für Tracking, vor allem als Anfänger, ich habe heute beispielsweise ein viel besseres Gefühl für Makronährstoffe und andere Dinge, aber es passt eben nicht immer.
Im Sport ja, da habe ich aber meine Smartwatch, außerhalb davon bin ich wieder etwas weg von diesem dauerhaften „optimieren“. Und ich muss sagen, dass es absolut gar keinen Unterschied gemacht hat, ob mit oder ohne Band, ich mache das lange genug und kann den Tag nach einer Nacht daher ganz gut einschätzen.
Wer weiß, vielleicht ändert sich das irgendwann wieder, aktuell habe ich jedoch keinen Bedarf an einem weiteren Wearable an meinem anderen Handgelenk. Was nicht heißt, dass sie nicht gut sind, das ist einfach nur mal meine persönliche Sicht der Dinge. Und auch ohne Band mache ich die Fortschritte, die ich geplant habe.
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