10 Euro pro Monat: So funktioniert die geplante Frühstartrente

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Die Bundesregierung will Kindern ab sechs Jahren monatlich 10 Euro für eine kapitalgedeckte Altersvorsorge zahlen. Das war bereits bekannt, jetzt ist auch der Gesetzesentwurf (PDF) da.

Die Frühstartrente soll zunächst für Kinder des Geburtsjahrgangs 2020 gelten. Ab 2027 kommt jährlich der Jahrgang hinzu, der im jeweiligen Kalenderjahr sechs Jahre alt wird. Ältere Kinder können zwar Verträge erhalten, bekommen aber keine staatliche Förderung.

Frühstartrente soll Vermögensaufbau früh beginnen lassen

Eltern sollen dafür einen individuellen Altersvorsorgedepot-Vertrag abschließen können. Der Staat zahlt monatlich 10 Euro ein. Private Einzahlungen sind zusätzlich bis zu 6.840 Euro pro Jahr möglich. Eine Beratung soll für den Vertragsabschluss nicht vorgeschrieben sein.

Die wichtigsten Eckpunkte im Überblick:

Schließen Eltern keinen eigenen Vertrag ab, sollen die 10 Euro monatlich kollektiv am Kapitalmarkt angelegt werden. Dafür ist ab dem 1. Januar 2028 ein Bundes-Sondervermögen „Frühstartrente“ vorgesehen. Die Erträge bleiben laut Gesetzentwurf bis zur Auszahlungsphase steuerfrei.

Die Bundesregierung verbindet das Modell auch mit finanzieller Bildung. Kinder sollen früh erfahren, wie langfristiges Investieren, Renditen und Kursschwankungen funktionieren. Zudem soll die Förderung unabhängig von Einkommen und Finanzwissen der Eltern allen anspruchsberechtigten Kindern offenstehen.

Ich finde den Ansatz grundsätzlich interessant, weil der lange Anlagehorizont ein echter Vorteil sein kann. Entscheidend wird aber sein, wie günstig und transparent die zugelassenen Produkte tatsächlich ausfallen.

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