30 Milliarden Parameter: Metas neue KI läuft lokal auf dem Laptop

Das Unternehmen Meta veröffentlicht mit Muse Glimmer ein offenes KI-Modell mit 30 Milliarden Parametern für die lokale Nutzung.

Muse Glimmer soll laut Meta mehrstufige Aufgaben selbstständig planen, Werkzeuge einsetzen und Fehler erkennen können. Das Modell benötigt 24 bis 32 GB Arbeitsspeicher beziehungsweise GPU-Speicher und kann vollständig auf geeigneter Hardware vor Ort laufen.

Parallel beschreibt Mark Zuckerberg in einem offenen Brief seine Vision einer breit verfügbaren persönlichen Superintelligenz. Meta stellt dabei individuelle Handlungsfähigkeit, offene Modelle und eine möglichst dezentrale Verteilung leistungsfähiger KI in den Mittelpunkt.

Meta setzt bei KI auf offene Modelle

Die wichtigsten Ankündigungen im Überblick:

Zuckerberg argumentiert zudem, Open Source könne einer zu starken Konzentration von KI-Leistung entgegenwirken. Diese Position ist Teil von Metas eigener Unternehmensstrategie und entsprechend als solche einzuordnen.

Zusätzlich kündigt Meta einen Fonds über eine Milliarde US-Dollar an. Das Geld soll Gemeinden in den USA zugutekommen, in denen das Unternehmen Rechenzentren betreibt. Geplant sind lokal zugeschnittene Investitionen und Programme.

Ich finde vor allem den Ansatz interessant, leistungsfähige Modelle stärker auf lokale Hardware zu bringen. Entscheidend wird aber sein, wie offen diese Modelle tatsächlich nutzbar sind und ob sich Metas Versprechen einer breiteren Verteilung von KI-Leistung in der Praxis erfüllt.

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