3D-Roundup No. 3: Erfahrungen, Ideen und Tipps rund um den 3D-Drucker

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Es ist wieder soweit und die dritte Runde der 3D-Roundup-Serie wird hiermit eingeläutet. Auch hier geht es wieder um gesammelte Erfahrungen, Ideen und Tipps rund um das Thema 3D-Drucker. Dieses mal in einem etwas kürzeren Abstand, da zwei Wochen Urlaub und Zeit fürs Hobby vorhanden war. 🙂

Die zweite Frage, nachdem ich jemandem den 3D Drucker zeige ist meist, wie schwer es ist an die fertig druckbare Modelle dafür zu kommen? Hier ist mein Lieblings-Link immer Thingiverse.com. Die Sammlung an kostenlosen Modellen dort ist einfach überragend! Natürlich gibt es auch noch viele weitere Anlaufstellen, die aber nicht jeder direkt auf dem Schirm hat, bzw. über Google findet.

In einem Kommentar in einer 3D-Drucker-Gruppe auf Facebook wurde jüngst eine kleine Sammlung gepostet, die ich euch gern mal folgend aufliste. Ich empfehle die Liste in die Bookmarksammlung aufzunehmen. So etwas kann man immer mal gebrauchen. 🙂

3D-Kreationen

Über und vor Weihnachten wurden unter anderem viele Geräte zum Thema Smart Home verkauft und verschenkt. Unter anderem gehören hierzu natürlich die Amazon ECHO-Serie und auch die Mitbewerber von Google. Für den Google Home Mini habe ich einen Tipp bekommen, den ich natürlich ausprobieren musste.

Ein Gehäuse, welches den Home Mini direkt festhält und dabei noch Platz für das beigelegte Netzteil und Kabel bietet. Damit kann alles direkt an einer Steckdose montiert werden und es muss nicht extra Platz für den Sprach-Assi gefunden und ein Kabel verlegt werden.

Ich persönlich finde die Idee gut, aber würde mir, wenn ich den Home Mini ständig so montiert lassen würde, ein Gehäuse um das Kabel drucken. Das wirkt dann zwar nicht mehr ganz so filigran, aber versteckt eben das Kabel noch.

Nachdem ich mit der Halterung für den Google Home Mini nun ja schon angefixt war, musste ich es mit einer Halterung für den Amazon Echo Dot probieren. Natürlich gibt es auch hierfür einige Vorlagen auf Thingiverse.

Ich habe mich für diese hier entschieden, da sie zum einen mit dem beigelegten Originalnetzteil funktioniert, Lüftungslöcher für die Wärmeableitung besitzt und zum anderen auch noch das Kabel innerhalb der Konstruktion verbirgt.

Amazon Echo Dot Halterung

Auf dem Foto sieht man sehr schön, dass der erste Druck komplett schief gelaufen war. Mitten im Objekt wurden die Außenhaut von zwei Zeilen einfach nicht gedruckt. Da der Druck insgesamt aber über 5 Stunden andauerte, wollte ich die Halterung dennoch nutzen. Wie sich herausgestellt hatte, klappte das nicht und das komplette Objekt brach mangels Stabilität in drei Teile.

Ein erneutes Slicen in Cura und einen Druck später klappte alles anstandslos. Es muss also definitiv an einer fehlerhaften Berechnung in Cura gelegen haben. Das orig. Micro-USB-Kabel habe ich gegen ein kürzeres aus der Sammelkiste ausgetauscht, man könnte aber vermutlich auch das originale noch um den Echo Dot leiten und so innerhalb der Halterung verteilen.

Drucker Modifikationen

Seit dem Test des CR-10 Mini nutzen wir diesen als Hauptgerät. Auch für diesen gibt es diverse Modifikationen, die den Alltag erleichtern sollen. In einem vorigen 3D-Roundup hatte ich schon von den Füßen zur Erhöhung des Druckers berichtet, um darunter die Haupt-Elektronik unterbringen zu können.

Vor Kurzem hatte ich mir nun eine Führung gedruckt, die den schlecht erreichbaren MicroSD-Schacht nach vorn neben das Display leitet. Dafür benötigt man lediglich einen kleinen Adapter/Kabel, welches für wenige EUR erhältlich ist und zum anderen auch noch den MicroSD zum SD-Slot umwandelt.

Microsd Auf Sd Verlaengerung

Das ist gerade bei Laptops mit integriertem (SD-)Kartenleser hilfreich. Zu finden ist das hierfür nötige 3D-File hier auf thingiverse. Dazu noch zwei längere Schrauben, um die originalen Schrauben zu ersetzen und diese Verlängerung. Wer es nicht eilig hat, kann nach dieser Verlängerung sicher auch auf Aliexpress oder Wish suchen und sich das Ding in ein paar Wochen für weniger Geld nach Hause liefern lassen.

Cr10mini Modifikation

Auf dem obigen Bild rechts fehlt das Verlängerungskabel im inneren des 3D-Objekts. Das liegt daran, dass ich in meiner ersten Bestellung den falschen Adapter (MicroSD zu MicroSD) geordert hatte. Dieser Male-Slot ist natürlich viel kleiner und passt deshalb nicht in den großen Slot neben dem Display rein.

Vermutlich klebe ich es einfach mit Heißkleber in das 3D-Modell rein. Aber aktuell stehe ich in Mail-Kontakt mit dem Händler und warte das Ergebnis noch ab. Oben auf Amazon verlinkt sollte aber die richtige Verlängerung sein.

Das soll es mit dem heutigen Teil des 3D-Roundup No. 3 auch schon wieder gewesen sein. Wie immer gilt, dass ihr Ideen, Tipps und Anregungen gern in die Kommentare packen dürft. Wir lesen uns spätestens wieder in Runde vier!

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