77 Prozent der E-Auto-Batterien aus Asien: Europas Batterieindustrie bleibt abhängig

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Die europäische Autoindustrie könnte bis 2030 bis zu 150 Milliarden Euro Wertschöpfung verlieren.

Europa bleibt bei Batteriezellen für Elektroautos stark von Asien abhängig. Laut einer Deloitte-Studie wurden 2025 bereits 77 Prozent der E-Auto-Batterien in Asien produziert. 2024 waren es 70 Prozent. Europas Anteil lag unverändert bei 13 Prozent.

Besonders kritisch ist die Kontrolle über die Anlagen: Asiatische Unternehmen halten laut Deloitte 98 Prozent der europäischen Produktionskapazitäten. Die weltweite Kapazität stieg zugleich um 26 Prozent auf 920 Gigawattstunden. Doch die Zahlen täuschen über Europas schwache Position hinweg.

Batterieproduktion in Europa: Milliardenrisiko für die Autoindustrie

Bis 2030 sollen in Europa knapp 28 Millionen Elektrofahrzeuge entstehen. Dafür werden Batterien mit 1.950 Gigawattstunden Kapazität benötigt. Ohne eigene Fertigung entgehen europäischen Unternehmen laut Deloitte in den kommenden vier Jahren rund 10,5 Milliarden Euro Gewinn.

Die wichtigsten Engpässe laut Deloitte:

Die Studie befragte 222 Entscheider in 13 europäischen Ländern. 80 Prozent bewerten die Regulierung als Belastung für Batterieprojekte. Die Branche fordert schnellere Genehmigungen und verlässlichere Förderung.

Ich halte den Befund für ein klares Warnsignal. Batterien entscheiden über Preis, Reichweite und Lieferfähigkeit von Elektroautos. Europa braucht rentable Fabriken und planbare Regeln, damit die Elektromobilität nicht dauerhaft von Importen abhängt.

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