Dacia muss sein Elektroauto aktuell „verscherbeln“

Wenn ein Auto nicht mehr gut bei den Kunden ankommt, dann reagiert man meist mit Angeboten. Und genau das ist aktuell der Plan von Dacia. In Deutschland steht eine neue Förderung für Elektroautos an und die will man für den Spring nutzen.
Noch bevor es die offiziellen Details gibt, haut man mal eben 5.000 Euro Rabatt für den Dacia Spring raus und bietet das Elektroauto damit für knapp 12.000 Euro an.
Da dürfte nicht mehr viel bei Dacia hängen bleiben und man hofft, dass da zeitnah eine Förderung in ähnlicher Höhe folgt, denn dann wird man das „neu bewerten“, so ein Sprecher in der Automobilwoche. Der aktuelle Deal geht bis Ende Februar.
Die Händler finden diese Aktion natürlich „mega“, das zeigt aber auch, dass der Spring mittlerweile (trotz des Preises) zu schlecht ist. Selbst das Update von Ende 2025 reicht nicht mehr aus, um die Nachfrage zu beflügeln. In diesem Jahr soll es endlich mal ein größeres Upgrade geben, auch ein Grund für die aktuelle Aktion.
Wir haben uns den Spring vor etwa einem Jahr angeschaut, als es dann doch ein MG4 bei meiner Frau wurde. Starker Preis, gar keine Frage, aber für mich ist das ein grenzwertig schlechtes Auto, auch bei der Sicherheit, daher war er schnell raus.
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… die Kirche im Dorf lassen …
Der Spring ist KEIN Auto für den Urlaub, für die Autobahn, für lange Fahrten, für Bequemlichkeit.
ABER: Der Spring ist ein super Auto, das billig zu bekommen ist, an dem kein Schnickschnack ist und der einfach das macht, was er soll: Jemanden günstig von A nach B bringen.
Leistung und tolle Qualität ist teuer, keine Ansprüche und rudimentäre Verarbeitung ist billig.
Ich persönlich wollte ein billiges Auto, um mit dem Strom vom Dach im Sommer zum Einkaufen, ins Büro und zu Terminen in den umliegenden Dörfern zu fahren. Genau das ist der Spring. Ich vermute für den Stadtverkehr ist er sicher auch top.
Wer ein Statussymbol, modernste Technik, Top Verarbeitung oder ausgefeilte Sicherheitstechnologie sucht und sich den Dacia Spring ansieht sollte mit der Fehleranalyse bei sich selber anfangen.
Der Spring ist günstig, rudimentär und hat eigentlich nichts an Bord, was man Zusatzausstattung nennen könnte. Ich finde, dass auch solche Produkte am Markt verfügbar sein sollten.
Für mich der perfekte Zweitwagen zur Verwertung des selbst produzieren Stroms.
Dass der Spring nicht an meinen C-Klasse Kombi kommt, was Platzangebot, Verarbeitung, Fahrkomfort und vieles anderes angeht, hat mich nicht überrascht. Und der Benz ist sicher auch zukünftig das Auto der Wahl für Urlaubsfahrt, Familienausflug und alles was Spaß machen soll. Aber zur Arbeit, in den Supermarkt, zum Arzt, alles was unter der Woche passiert, da ist der Spring die viel bessere Lösung.
Und da ist noch gar nicht bedacht, dass ich den im Sommerhalbjahr mit Strom vom Dach umsonst fahre statt Diktatoren in aller Welt mit meinem Geld zu unterstützen und am Klimawandel zu schrauben.
Wie redet ihr euch das eigentlich schön? Oder blendet ihr das einfach aus?
Das einzige Auto, was für mich Busfahren interessant macht 😂
Falls sich jemand fragt, wieso ein Preis zu Stande kommt (laut Gemini).
Hier ist die Liste der „Verzichts-Punkte“ für den Dacia Spring in der Basisversion Essential (Modell 2025/2026). Sie ist extrem reduziert, um den Kampfpreis zu ermöglichen:
1. Komfort & Innenraum (Was fehlt)
Klimaanlage: Absolut nicht vorhanden. Lüftung erfolgt nur über Außenluft/Heizung.
Touchscreen-Radio: Kein Display in der Mitte. Nur eine Handyhalterung; dein Smartphone übernimmt per App die Funktion von Navi und Radio.
Verstellbarkeit: Fahrersitz ist nicht höhenverstellbar; Lenkrad nur in der Höhe, nicht in der Tiefe.
Außenspiegel: Manuelle Verstellung über Hebel im Innenraum (nicht elektrisch).
Fenster hinten: Manuelle Kurbeln statt elektrischer Heber.
Ablagen: Keine Kartentaschen an den Rücksitzen, keine Mittelkonsole, keine Becherhalter (müssen als Zubehör nachgekauft werden).
2. Technik & Laden (Die Nachteile)
Kein Schnellladen (CCS): In der Basis nicht einmal gegen Aufpreis bestellbar. Laden dauert an der Steckdose ca. 11 Stunden, an der Wallbox ca. 4–5 Stunden.
Einphasiges Laden: Selbst an einer 11-kW-Säule lädt er oft nur mit ca. 3,7 kW (viele öffentliche Säulen drosseln bei einphasigen Autos).
Geringe Leistung: Der Motor hat nur 45 PS. Von 0 auf 100 km/h dauert es ca. 19 Sekunden – das ist für Autobahnauffahrten sehr knapp.
Höchstgeschwindigkeit: Bei 125 km/h ist Schluss (real eher 110–115 km/h komfortabel fahrbar).
3. Fahrgefühl & Qualität
Materialien: Dominanz von hartem, kratzempfindlichem Kunststoff; sehr einfache Stoffbezüge.
Dämmung: Motor- und Windgeräusche sind ab 80 km/h sehr präsent; Türen schließen mit einem „blechernen“ Geräusch.
Fahrwerk: Recht schmalspurig und windanfällig auf der Autobahn; eher für Stadt-Tempo optimiert.
Kurz: Es ist eine echte Schrottkarre und es gibt auch nur 1 Punkt im Euro NCAP-Crashtest. Man merkt, dass das ein Modell ohne Standards für China ist (wird dort als Renault City K-ZE für unter 8.000 Euro angeboten).
Naja, ich sehe halt vor allem karitative Einrichtungen, die die Dinger nutzen. Da steht halt der Zweck im Vordergrund und nicht die Qualität, das Fahrgefühl und die Ladegeschwindigkeit.
Die fahren maximal Überland ein paar Kilometer und stecken über Nacht an.
Ich finde das ist ein sinnvolles Nutzungsszenario. Trotzdem darf es nicht an der Sicherheit mangeln und der Kritikpunkt ist mehr als berechtigt.
ich habe seit fast 4 Jahren den Spring, seit 2 Jahren sogar noch einen 2. Es ist vorwiegend ein Stadtauto. Dafür ist es perfekt, icj möchte ihn nicht missen, habe aber die bessere Ausstattung mit Klima, Navi, elektrische Fenster und Spiegel, CCS – was ich beim zu Hause laden allerdings nicht benötige. Man bekommt viele Parklücken, in die andere nicht rein kommen, der Vebrauch ist super, ich kann vorklimatisieren und und und. Welches Auto bekommst du sonst für diesen Preis ( inkl. damaliger Prämie habe ich auch nur 16 Teur bezahlt. Wer mehr Komfort will, muss halt 10 Teur drauflegen. Mit dem Spring hat man das einzige Auto, bei dem der Einstieg in die Elektromobilität bezahlbar ist.
Barkauf, ja, aber unser MG4 war im Leasing (würde bei der Entwicklung eh noch nicht kaufen) kaum teurer und bietet sehr viel mehr.
wir haben gerade den Dacia Spring mit 100PS und vielen Features, die laut Robert nicht existieren bestellt. Wir erwarten kein Luxusfahrzeug, sondern den Einstieg in die Elektromobilität. mit Schnellladen, V2L, Klimaanlage, 10″ Display mit Android Auto, dem neuen B-mode zum One-Pedal-Driving, und Allwetterreifen statt China-Sommerreifen zahlen wir 17.000€
Ein Honda Forza 350 kostet mit ein paar Extras knapp 10 Mille.
Ich denke das sind 12k€ für ein Dacia recht ordentlich…. Und sicherer ist der allemal als ein Roller.
Wer vergleicht denn Roller mit Autos 😄
Eben 😉
Um meinen Kommentar etwas verständlicher zu machen…
Ich zB bin immer wieder am überlegen, ob ich mir nich für die Ultrakurzstrecke, einen elektrischen Roller kaufen sollte. Oder auch einen Fiat Topolino… wenn ich beides mal mit dem Dacia vergleiche, finde ich das gar kein so schlechtes Angebot.
Natürlich, kann man den Dacia nicht mit einem Inster vergleichen.
Ich überlege auch zwecks Roller, aber bei einem Auto würde der Vorteil wegfallen, dass man überall bequem parken kann, das ist auch ein Gedanke für die kurze Strecke bei mir. Klar, ein Spring hätte dann wieder gewisse Vorzüge, Wetter, Platz, etc., aber am Ende kann ich dann auch das normale Auto nehmen 😄
Es kommt halt drauf an wie ich mich dem Theme nähere. Will ich ein Auto oder ein Roller oder aber möchte ich 10 – 12k€ für Mobilität ausgeben.
…. Ich kann mir dafür natürlich auch nen gebrauchten 5er BMW holen.
Aber wie gesagt…. Parkprobleme außen vorgelassen… find ich das Ding im (vielleicht absurden) Vergleich zu nem Topolino (45 km/h) gar nicht schlecht.