Microsoft verkauft zwar kaum noch Xbox-Einheiten und hat die Series-Generation aufgegeben, aber die Software ist noch nicht am Ende. Vor der neuen Xbox-Generation, die 2027 kommen könnte, steht Ende 2026 ein größeres Update an.

Der „Gaming Copilot“ wandert nach dem Schritt auf den PC und die Handhelds auch auf die Konsole von Microsoft. Es handelt sich dabei um eine speziell für die Xbox-Spiele optimierte Version der KI von Microsoft, hier ein offizielles Beispiel:

Es versteht Ihre Xbox-Aktivität, sodass sie Fragen zu den Spielen beantworten kann, an denen Sie interessiert sind, Links zu weiteren Informationen bereitstellt, wenn Webquellen enthalten sind, und basierend auf Ihrem Konto, Ihrem Spielverlauf und Ihren Erfolgen antworten kann.

Mit diesem Gaming Copilot kann man auch automatisch Screenshots erstellen und die KI beantwortet euch dann Fragen. Es sei ein „aufregender“ Schritt für Microsoft, aber man nannte im Rahmen der GDC 2026 noch keine Details zur Xbox-Version.

Der Schritt wurde aber nicht nur positiv aufgenommen, immerhin hat die Xbox-Sparte jetzt eine neue Chefin, die aus dem KI-Bereich von Microsoft kommt und eine der ersten Ankündigungen ist der Schritt von Copilot auf die eigene Konsole.

Natürlich war das aber schon lange vorher geplant.

Entscheidend ist jetzt, was die Xbox-Version genau kann, wie gut sie integriert wird und ob das ein echter Mehrwert ist. Bei Windows hat man das Gefühl, dass einem der Copilot „aufgezwängt“ wird, aber oft keinen Nutzen bringt. Ich beobachte auch, dass Nutzer zunehmend genervt vom hauseigenen KI-Dienst bei Microsoft sind.

Auf der anderen Seite ist es schön zu sehen, dass diese Funktion noch für die Xbox Series X/S kommt, immerhin befinden wir uns am Ende einer Generation und da ist es durchaus üblich, dass größere Neuerungen in die neue Generation wandern.


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  1. Stefan K. 🔅

    Bei Windows hat man das Gefühl

    Nicht nur hat, es ist doch so. Wenn ich könnte, würde ich am liebsten den ganzen KI-Mist aus dem Windows-Core entfernen. Müsste mich mal langsam mit entsprechenden Tools auseinandersetzen, die das können…

    Zurück zum Thema: Solange das Feature rein optional bleibt und sich (komplett!) deaktivieren lässt, meinetwegen. Könnte trotzdem dankend darauf verzichten. Vielleicht herrscht bis dahin ein kleines Umdenken bei MS und das Update wird nur optional im Xbox Store angeboten, von mir aus auch mit etwas aggressiverem Marketing im Store. Wäre zumindest der für mich gangbarere Weg, gegenüber einem festen Update-Bestandteil und damit tieferer Systemintegration.

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