Gamer verschieben Käufe wegen Preisexplosion

Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass steigende Hardwarepreise viele Gamer zum Aufschub geplanter Käufe bewegen.

Steigende Preise für Gaming-Hardware wirken sich laut einer repräsentativen Bitkom-Umfrage deutlich auf das Kaufverhalten aus.

Demnach haben 37 Prozent der Gamer in Deutschland im Jahr 2026 geplante Anschaffungen von Geräten, Zubehör oder Bauteilen wegen höherer Preise verschoben. Insgesamt planten 48 Prozent den Kauf neuer Gaming-Hardware, während 11 Prozent ihre Vorhaben trotz gestiegener Kosten unverändert umsetzten.

Als möglichen Grund für die Preisentwicklung nennt der Digitalverband Bitkom die gestiegene Nachfrage nach leistungsfähigen Chips und Halbleitern. Laut Bitkom-Experte Felix Ansmann spielt dabei insbesondere der weltweite KI-Boom eine Rolle, da Halbleiter in zahlreichen technischen Produkten verbaut werden.

Gaming-Hardware: Arbeitsspeicher und Konsolen besonders betroffen

Am häufigsten wurden laut Bitkom Käufe von Arbeitsspeichern verschoben. Dies gaben 16 Prozent der befragten Gamer an. Den Kauf einer neuen Spielekonsole stellten 9 Prozent zurück, bei Grafikkarten waren es 8 Prozent und bei Festplatten 6 Prozent. Zudem hatten 30 Prozent der Gamer in diesem Jahr keinen Hardwarekauf geplant, während 6 Prozent grundsätzlich keine Gaming-Hardware erwerben.


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  1. Stefan K. 🔆

    Ich bin so dermaßen froh, dass ich Mitte vergangenes Jahr meinen PC quasi komplett runderneuert habe. Heute würde ich nahezu das dreifache von damals zahlen müssen, wenn ich richtig geschaut habe. 😨
    Und ja, bei Konsolen bin ich auch gut versorgt.

    Es ist echt krank, wie sich diese KI-Blase auf den Konsumentenmarkt auswirkt, für nichts und wieder nichts. Leider sind die strategischen Ausrichtungen der ganzen Halbleiter-Industrie rein aus wirtschaftlicher Sicht mehr als nur nachvollziehbar, und man kann das denen nicht wirklich ankreiden. Jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch würde dieses Plus an Umsatz/Gewinn mitnehmen, wenn er könnte….

  2. Matze51 💎

    Aufhören mit der Klimperei, ihr seid doch erwachsen

    1. Alfons 🌀

      Lol. Das kann nur von einem Erzboomer kommen

  3. Peter Silie 🏅

    Nicht nur Gaming-Hardware: Smartphone muss jetzt eben länger halten, das verschiebe ich aktuell. Und ich wollte meinen Rechner für lokale KI-Anwendungen mit einer stärkeren moderneren Grafikkarte aufrüsten, aber das ist aktuell zu irre. Eine Grafikkarte mit CUDA und 24 GB VRAM ist nicht bezahlbar. Dabei will ich nicht permanent auf cloudbasierte AI-Dienste angewiesen sein – schon allein aus Datenschutzgründen.

  4. Hazz 🔅

    Bei Konsolen halten sich die Preise ja noch hal wegs in Grenzen. Bei PCs reden wir jedoch teilweise von mehreren tausend Euro die man mehr zahlen muss. Gerade bei Grafikkarten und Arbeitsspeicher ist es völlig extrem.

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