Panasonic spendiert mehreren LUMIX-Kameras neue Funktionen
Panasonic veröffentlicht am 13. Oktober kostenlose Firmware- und App-Updates für mehrere LUMIX-Kameras.
Im Mittelpunkt steht die LUMIX S9 mit Firmware 2.1. Sie erhält zusätzliche MP4-(Lite)-Formate mit 4K 60p/50p sowie Full HD mit 120p/100p/60p/50p. Zudem unterstützt die Kamera künftig LUMIX Flow ab Version 1.7.0.
Panasonic erweitert Funktionen der LUMIX S9
Panasonic baut außerdem die Belegung der Objektiv-Fn-Taste deutlich aus. Nutzer können darüber künftig unter anderem Stabilisierung, Zoom- und Fokusfunktionen direkt steuern.
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
- LUMIX S9: neue 4K- und Full-HD-Aufnahmeformate
- S1RII, S1II und S1IIE: schnellere Auslöserreaktion und bessere Serienbilder mit externen Blitzgeräten
- LUMIX Lab 3.1.1: LUT-Filter und herunterladbare LUT-Pakete
- LUMIX Flow 1.7.0: Unterstützung für die LUMIX S9
Für S1RII, S1II und S1IIE nennt Panasonic zudem eine höhere allgemeine Betriebsstabilität. Die Updates erscheinen parallel zur Markteinführung des LUMIX S 20mm F2.5 und stehen ab dem 13. Oktober kostenlos bereit.
Ich finde vor allem das Update für die S9 interessant. Neue Aufnahmeformate und zusätzliche Tastenbelegungen erweitern den praktischen Nutzen einer bereits erhältlichen Kamera, ohne dass dafür neue Hardware nötig ist.
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Geräte für Spinner
Wo bist du denn bitte falsch abgebogen?
Ist der Markt nicht mittlerweile massiv geschrumpft. Da wundert es sich das man überhaupt noch viel darüber berichtet. Für die meisten reicht ein Smartphone für Urlaubsfotos und Co aus.
Der Markt für Kompaktkameras und „Urlaubsknipsen“ ist massiv geschrumpft.
Die hier genannten Kameras sind schon eine andere Kragenweite als ein Smartphone, nicht nur hinsichtlich Bildqualität und Bedienung, sondern auch bzgl. des Preises.
Natürlich braucht niemand mehr eine Kamera um seine Urlaubsfotos zu schießen oder bisschen was auf Instagram zu Posten.
Für viele ist die Photographie ein Hobby, bei dem es nicht nur um den rein künstlerischen Aspekte wie Komposition, Lichtspiel, Farbgebung etc. geht, sonder auch um die technischen Aspekte wie Verschlusszeiten, Blende, Brennweite etc.
Gerade wenn man analog fotografiert lernt man sehr viel über die Kunst der Photographie. Dieses wissen lässt sich auch schön auf moderne Digitalkameras übertragen und wer sie damit beschäftigt macht in der Regel auch deutlich bessere Bilder mit dem Smartphone. Aber selbst wenn man sein Top Smartphone richtig zu nutzen weiß, gibt es noch immer genug Einwendungsbereich, die es nicht abdecken kann. Zumindest für Leute die einen gewissen Einspruch an ihre Bilder haben, sei es auch nur im Hobbybereich.
Stimmt absolut, für Tante Ernas Geburtstag und den Strandurlaub reicht das Smartphone locker aus. Genau deswegen sind die billigen Knipsen von damals ja auch komplett ausgestorben.
Der Markt ist heute eben reine Nische für Enthusiasten und Profis. Ein bisschen wie bei mechanischen Uhren oder Schallplatten: Eine Smartwatch ist praktischer, trotzdem kaufen die Leute Automatikuhren. Wer heute eine Kamera kauft, will echte Rädchen, einen Sucher, natürliche Schärfentiefe und Sensorfläche statt künstlich weichgezeichneter Handybilder und Getippe auf Glas.
Dass das Thema nach wie vor zieht, sieht man ja am Hype. Fuji hat mit den Retrokameras monatelange Wartelisten und ist im weltweiten Ranking gerade sogar an Nikon vorbeigezogen. Es wird halt nicht mehr für die breite Masse berichtet, sondern für eine extrem aktive Community, die bereit ist, richtig Geld für gutes Glas und Gehäuse hinzulegen.