Junge Anleger setzen bei Krypto auf ganz andere Anbieter
Eine BearingPoint-Studie zeigt: 13 Prozent der Deutschen besitzen Kryptowährungen, klassische Banken spielen dabei kaum eine Rolle.
Weitere 11 Prozent der Erwachsenen können sich laut der Untersuchung einen Einstieg vorstellen. Besonders verbreitet sind Kryptowährungen bei jungen Anlegern. In der Altersgruppe von 25 bis 34 Jahren besitzen bereits 28 Prozent digitale Vermögenswerte.
Krypto-Anleger setzen auf Neo-Broker und Kryptobörsen
Beim Handel führt Trade Republic mit 17 Prozent der Erstnennungen vor Binance mit 16 Prozent, Bitpanda mit 11 Prozent und Coinbase mit 10 Prozent. Auch bei der Verwahrung liegt Trade Republic mit 15 Prozent vorne.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
- 13 Prozent besitzen Kryptowährungen, weitere 11 Prozent sind interessiert.
- 28 Prozent der 25- bis 34-Jährigen sind bereits investiert.
- 75 Prozent der Krypto-Besitzer halten Bitcoin.
- Ethereum erreicht 33 Prozent, Solana 23 Prozent und XRP 18 Prozent.
BearingPoint sieht darin ein strategisches Risiko für klassische Banken. Neo-Broker und Kryptoplattformen würden zunehmend den direkten Kundenzugang besetzen. Die Studie basiert auf einer YouGov-Befragung von 4.149 Erwachsenen zwischen dem 18. Juni und 30. Juli 2026.
Ich finde vor allem bemerkenswert, wie deutlich sich der Markt bereits von klassischen Banken entfernt hat. Wenn Banken beim Thema Krypto relevant bleiben wollen, müssen sie aus meiner Sicht mehr bieten als nur einzelne Anlageprodukte.
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