Neuwagen unter 20.000 Euro werden in Deutschland zur Ausnahme
In Deutschland sind laut ADAC nur noch 16 Neuwagen gängiger Marken für weniger als 20.000 Euro erhältlich.
Damit hat sich die Auswahl innerhalb von fünf Jahren mehr als halbiert. 2021 zählte der ADAC noch 35 Modelle unter dieser Preisschwelle. Das entspricht einem Rückgang um rund 54 Prozent. Besonders auffällig: Unter den verbliebenen Fahrzeugen befindet sich weder ein Modell eines deutschen noch eines japanischen Herstellers.
Günstige Neuwagen werden zunehmend selten
Der günstigste deutsche Neuwagen ist aktuell der VW Polo. Sein Grundpreis liegt Stand August 2026 bei 20.380 Euro und damit knapp oberhalb der untersuchten Grenze. Noch 2021 waren fünf deutsche Modelle für weniger als 20.000 Euro erhältlich.
Die ADAC-Auswertung zeigt weitere deutliche Verschiebungen:
- 2021 gab es 35 Modelle unter 20.000 Euro, aktuell sind es 16.
- Drei Neuwagen kosteten damals rund 10.000 Euro, heute gibt es keinen mehr.
- Der günstigste Neuwagen ist der Dacia Sandero TCe 100 Essential für 13.590 Euro.
- Erstmals sind drei reine Elektroautos für weniger als 20.000 Euro erhältlich.
Der ADAC führt die Preisentwicklung unter anderem auf gestiegene Kosten entlang der Wertschöpfungskette sowie zusätzliche vorgeschriebene und erwartete Technik zurück. Für Käufer mit kleinem Budget wird der Neuwagenmarkt damit spürbar enger.
Ich finde vor allem den Rückgang von 35 auf 16 Modelle bemerkenswert. Gleichzeitig zeigen die drei günstigen Elektroautos, dass sich innerhalb des schrumpfenden Angebots auch die Zusammensetzung des Marktes verändert.
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Neue Fertigungsmöglichkeiten und Software sind mindestens genauso teuer wie ein Antrieb. Der Akku treibt die Kosten eines Elektroautos hoch, weil vielen diesen extern einkaufen, ja, aber ein Elektromotor ist deutlich günstiger als ein Verbrennermotor. Wie dem auch sei, man sieht bei vielen Marken wie Tesla sehr gut, dass Software der entscheidende Kostenpunkt ist.
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