Apple iPhone Duo 3 soll 2028 zwei Kritikpunkte angehen

Das Apple iPhone Duo machte in den ersten Eindrücken nach dem Event durchaus positive Schlagzeilen und es erfindet zwar das Rad der Foldables nicht neu, was Apple aber auch nie gesagt hat, aber es bringt ein paar sehr clevere Tricks mit.

Doch zwei Schwachstellen sind, wie erwartet, dabei. Eine sehe ich weniger kritisch, habe ich aber erstaunlich oft in Kommentaren gesehen: Es fehlt Face ID. Apple hat stattdessen Touch ID in der Seitentaste verbaut. Das hat zwei Gründe: Face ID ist technisch (noch) zu dick und Touch ID kann man auf- und zugeklappt nutzen.

Der zweite Kritikpunkt wurde aber bisher von fast allen erwähnt, denn es gibt nur zwei Kameras. Und auch nicht die Pro-Kameras, was man bei einem Preis, der bei über 2.000 Euro startet, durchaus erwarten kann (da andere das auch können).

Apple will Schwachstellen angehen

Eine dritte Kamera für den Zoom und Face ID werden aber laut Mark Gurman die „Top-Priorität“ von Apple sein, denn man kennt diese Kritikpunkte natürlich und es war im Vorfeld klar. Die zweite Generation wird diese aber wohl noch nicht lösen, so die Quelle, bei Bloomberg geht man davon aus, dass das mit dem Duo 3 passiert.

Beim kommenden Smart Home Hub (also dem Display mit Speaker-Dock, was noch 2026 kommen soll), werden wir übrigens eine Preview für die Gesichtserkennung der Zukunft bei Apple sehen. Man will die Technik der Sensoren weiterentwickeln.

Ich gehe davon aus, dass Apple diese beiden Mängel bis zur dritten Generation beheben wird, allerdings nicht allein durch die Überwindung dieser physikalischen Einschränkungen. Es wird wahrscheinlich eine Kombination aus weiterer Miniaturisierung der Komponenten und Fortschritten in der künstlichen Intelligenz sein, die es Apple ermöglicht, kleinere, weniger komplexe Tiefensensor- und Kamerahardware zu verwenden und den Unterschied teilweise rechnerisch auszugleichen.

Mark Gurman geht übrigens davon aus, dass Foldables in ein paar Jahren die dominante Kategorie bei Smartphones sein werden und auch Apple damit rechnet, dass der Markt spürbar wächst, daher steigt man ein. Ein Flip-Modell war auch mal bei Apple vorgesehen, liegt aber auf Eis und es ist unklar, ob das noch geplant ist.

Wir haben den perfekten Formfaktor, wir haben eine gute Akkulaufzeit, wir haben genug Leistung, die Falte in der Mitte ist fast weg, die Software ist gut genug, ich hätte nichts gegen ein faltbares Smartphone. Aber mir ist eine Pro-Kamera derzeit noch wichtiger als ein großes Display, daher werde ich wohl das Duo 3 abwarten.


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  1. MM 🏅

    Ich sehe für mich weiter nicht den Sinn für faltbare Smartphones. Ich gehe aber auch davon aus, dass Smartphones früher oder später vom Next-Big-Thing abgelöst werden. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob dies AR-Brillen oder Uhren mit erweiterten Displays auf dem Arm/Projektion sein werden.

  2. NeoMac 👋

    Also für ist der Hauptkritikpunkt der mich vom Kauf abhält das Gewicht!
    Der müsste schon deutlich auf oder gar unter die 200g Marke sinken.

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