Sony streicht Android 17 für das Xperia 10 VI wegen Speicherproblemen
Der Hersteller Sony hat das ursprünglich zugesagte Update auf Android 17 für das Xperia 10 VI offiziell gestrichen.
Das 2024 vorgestellte Mittelklasse-Smartphone sollte ursprünglich drei große Android-Versionsupdates erhalten. Da es mit Android 14 ausgeliefert wurde und inzwischen Android 16 erreicht hat, wäre Android 17 die dritte und letzte zugesagte Aktualisierung gewesen. Daraus wird nun nichts.
Sony begründet Android-17-Absage mit technischen Einschränkungen
In einer offiziellen Mitteilung erklärt Sony, dass eine ausführliche technische Prüfung Probleme mit der Speicherkonfiguration des Xperia 10 VI ergeben habe. Unter diesen Voraussetzungen könne das Unternehmen kein zufriedenstellendes Nutzungserlebnis mit Android 17 gewährleisten.
Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,
vielen Dank für Ihre anhaltende Unterstützung unserer Xperia-Produkte.
Zum Zeitpunkt der Markteinführung haben wir angekündigt, dass das Xperia 10 VI drei Upgrades des Android-Betriebssystems erhalten wird. Nach einer eingehenden technischen Prüfung haben wir jedoch festgestellt, dass das Xperia 10 VI aufgrund von Einschränkungen im Zusammenhang mit der Speicherkonfiguration des Geräts kein Upgrade auf Android 17 mit einer aus unserer Sicht angemessenen Nutzererfahrung unterstützt. Daher haben wir beschlossen, dieses Upgrade nicht bereitzustellen. Uns ist bewusst, dass dies von unserer ursprünglichen Ankündigung abweicht, und wir möchten uns für diese Änderung entschuldigen.
Unsere Zusage bezüglich Sicherheitsupdates bleibt hingegen unverändert. Wie bereits mitgeteilt, wird Sony ab dem Markteinführungsdatum des Produkts vier Jahre lang Sicherheitsupdates bereitstellen.
Dieses Problem ist auf die technischen Spezifikationen des Xperia 10 VI beschränkt und hat keine Auswirkungen auf andere Xperia-Modelle.
Wir entschuldigen uns aufrichtig für etwaige Unannehmlichkeiten und danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Welche konkreten Einschränkungen dafür verantwortlich sind, erläutert Sony allerdings nicht. Das Smartphone verfügt über einen Snapdragon 6 Gen 1, 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB internen Speicher.
Ob die Entscheidung mit dem verfügbaren Speicherplatz oder anderen technischen Eigenschaften zusammenhängt, bleibt offen.
Für Besitzer des Xperia 10 VI bedeutet das konkret:
- Android 16 bleibt die letzte große Android-Version.
- Das ursprünglich versprochene Update auf Android 17 entfällt.
- Sicherheitsupdates werden weiterhin wie zugesagt bereitgestellt.
- Andere Xperia-Modelle sind laut Sony nicht betroffen.
Immerhin hält der Hersteller an seiner ursprünglichen Zusage fest, das Gerät vier Jahre ab Marktstart mit Sicherheitsupdates zu versorgen. Laut der deutschen Supportübersicht endet dieser Zeitraum am 1. Mai 2028.
Sony entschuldigt sich ausdrücklich bei seinen Kunden für die Abweichung vom ursprünglichen Update-Versprechen. Bereits in der im September veröffentlichten Android-17-Übersicht fehlte das Xperia 10 VI, nun herrscht endgültig Klarheit.
Dass ein Hersteller ein bereits zugesagtes Betriebssystem-Update nachträglich vollständig streicht, ist ungewöhnlich. Gerade weil Software-Support inzwischen ein wichtiges Kaufargument ist, dürfte die Entscheidung bei betroffenen Kunden wenig Vertrauen schaffen. Eine konkretere technische Erklärung wäre hier durchaus angebracht.
mobiFlip bei Google bevorzugen – unsere Beiträge öfter sehen Quelle wählen ↗
-->












Wirklich schwach Sony. Wirklich, wirklich schwach.
Ist ja kein Wunder, wieso keiner mehr Sony Geräte läuft bei der schlampingen Ausrede.