Mercedes: Das neue Elektroauto soll „Maßstäbe im Segment“ setzen
Mercedes legt nach, denn das zweite Elektroauto, welches die AMG.EA-Plattform nutzt und als „Born in Affalterbach“ vermarktet wird, ist der Mercedes-AMG GT SUV. Nach der Limousine folgt also ein elektrischer SUV „mit Sportwagen-DNA“.
Ein Elektro-SUV mit fast 1.200 PS
Und dieser soll „Maßstäbe im Segment“ setzen, so Mercedes, wie mit 530 kW (720 PS) bei der „Dauerleistung“. Die 860 kW (1.169 PS) hat man natürlich nicht immer im Mercedes‑AMG GT 63 SUV, auf über 700 PS kann man sich aber verlassen.
Und es gibt noch einen Spitzenwert mit einer 7 vorne, denn bis zu 710 kW am DC-Schnelllader sind beachtlich, die gibt es dann aber nur mit dem 128 kWh Akku, wer nur Geld für 106 kWh übrig hat, der bekommt 600 kW. Bis zu 700 km sind mit dem großen Akku bei der Reichweite möglich (mit dem kleinen Akku 100 km weniger).
Die Besonderheit ist aber nicht nur die Ladeleistung, die Reichweite ist ja eher „okay“, es ist auch ein besonders gut gekühlter Akku, mit dem man die Leistung eben ordentlich abrufen kann. Auf die Rennstrecke wird mit diesem Schiff aber wohl keiner gehen, man darf also ein bisschen auf der „German Autobahn“ ballern.
Moderne Technik, hochwertige Materialien, ein neues Fahrwerk (optional: AMG ACTIVE RIDE CONTROL+) und ein Preisschild von weit über 100.000 Euro (die kleine Version startet ja schon nackt bei 113.050 Euro), damit will man Porsche und Co. ärgern. Diese Woche werden laut Mercedes die Bestellbücher dafür geöffnet.
Technisch sind die elektrischen AMGs ja wirklich ordentlich, über Preise muss man bei solchen Autos nicht sprechen, wer das kauft, dem sind 10.000 Euro mehr oder weniger egal, aber optisch, nun, da werde ich echt nicht mit den beiden GTs warm.
Ich habe den normalen GT jetzt schon häufiger im Alltag gesehen (ich wohne in der Nähe von Affalterbach und fahre mit Testautos auch ab und an mal die inoffizielle AMG-Teststrecke, der SUV stand bei meinem Gym außerdem gerne mal am Schnelllader), aber das „Maul“ vorne und die Heckleuchten sehen nicht gut aus.
Beim SUV geht die Front sogar noch, da er höher ist, wirkt das nicht ganz so „prollig“, vor allem in Schwarz, aber diese Heckleuchte macht für mich den GT und den GT SUV doch kaputt. Aber Geschmack ist ja am Ende auch immer subjektiv.
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Mein erster Gedanke: wir brauchen endlich ein Tempolimit…
Ja, und schön geht anders. Vor allem am Heck.