Volkswagen bestätigt Rückruf wegen Batterieproblemen
Volkswagen hat einen bevorstehenden Rückruf mehrerer Tausend Elektroautos in Deutschland wegen fehlerhafter Batteriezellen bestätigt.
Wie der Hersteller mitteilt, haben interne Qualitätskontrollen Produktionsfehler bei Batteriezellen von Zulieferern aufgedeckt. Diese können in seltenen Fällen überhitzen und im Extremfall einen Brand auslösen. Betroffen sind Fahrzeuge aus einem begrenzten Produktionszeitraum.
Der Rückruf ist inzwischen offiziell beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gelistet. Nach Angaben des ADAC sind weltweit mehr als 72.000 Fahrzeuge betroffen, darunter 9.881 in Deutschland. Neben den VW-Modellen ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz gehört auch der Cupra Born dazu.
Diese Modelle und Produktionszeiträume sind betroffen:
- Cupra Born: September 2022 bis Mai 2024 (Rückrufcode 93W4)
- VW ID.3: 18. September 2023 bis 27. Juni 2025 (93MV) sowie 13. Juli 2022 bis 6. Juni 2025 (93MF)
- VW ID.4: 18. September 2023 bis 27. Juni 2025 (93MV) sowie 13. Juli 2022 bis 6. Juni 2025 (93MF)
- VW ID.7: 18. September 2023 bis 27. Juni 2025 (93MV) sowie 13. Juli 2022 bis 6. Juni 2025 (93MF)
- VW ID. Buzz: 18. September 2023 bis 27. Juni 2025 (93MV) sowie 13. Juli 2022 bis 6. Juni 2025 (93MF)
Wichtig ist eine weitere Sicherheitsvorgabe: Betroffene Fahrzeuge dürfen nicht nur maximal bis 80 Prozent geladen werden, sondern müssen laut ADAC auch im Freien geladen werden. Škoda-Modelle sind nicht betroffen, bei Audi läuft noch eine Prüfung. Die genannten Produktionszeiträume bedeuten nicht, dass jedes Fahrzeug daraus zurückgerufen wird. Betroffene Halter werden schriftlich informiert.
VW-Rückruf: Betroffene Elektroautos dürfen nur bis 80 Prozent laden
Nach Informationen des Handelsblatts betrifft die Aktion unter anderem VW ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz aus bestimmten Produktionszeiträumen zwischen 2023 und 2025. Auch der Cupra Born soll betroffen sein. Volkswagen selbst hat bislang keine konkrete Modellliste veröffentlicht.
Als Sicherheitsmaßnahme wird der maximale Ladestand betroffener Fahrzeuge auf 80 Prozent begrenzt. Ein Teil der Autos muss außerdem in die Werkstatt, wo die Hochvoltbatterien überprüft werden. Erst nach einer erfolgreichen Prüfung kann die Ladebegrenzung wieder aufgehoben werden.
Ob tatsächlich Batteriemodule ausgetauscht werden müssen, steht noch nicht fest. Laut Volkswagen könnte in bestimmten Fällen auch ein Softwareupdate ausreichen. Die endgültigen Abhilfemaßnahmen sind noch nicht beschlossen.
In den USA und Großbritannien laufen bereits entsprechende Rückrufaktionen. Allein in den USA sind mehr als 22.000 VW ID.4 betroffen. Für Deutschland und weitere Märkte bereitet Volkswagen die Maßnahmen gemeinsam mit den zuständigen Behörden vor.
Volkswagen informiert betroffene Besitzer schriftlich
Fahrzeughalter, deren Autos unter den Rückruf fallen, erhalten einen Brief mit Informationen zum Ablauf und den zuständigen Ansprechpartnern. Nach Angaben des Herstellers sind Fahrzeuge, deren Besitzer kein entsprechendes Schreiben erhalten, nicht betroffen.
Der neue Rückruf folgt auf eine große Aktion Ende September. Damals musste Volkswagen wegen einer möglicherweise fehlerhaften Schraube an der Lenkung weltweit mehr als fünf Millionen Fahrzeuge verschiedener Konzernmarken zurückrufen.
Für die Besitzer der betroffenen Elektroautos ist vor allem die vorübergehend eingeschränkte Reichweite ärgerlich. Immerhin schafft Volkswagen mit der angekündigten schriftlichen Benachrichtigung Klarheit darüber, wer tatsächlich betroffen ist. Ein pauschaler Verdacht gegen sämtliche Fahrzeuge der genannten Baureihen wäre daher fehl am Platz.
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Wäre es zu viel gewesen, auch entsprechend zum KBA bzw zum Rückruf zu verlinken?
Oder habe ich da falsche Erwartungen?
Ja, hast du. Du musst mit den angegebenen Nummern den Rückruf beim KBA suchen, einen Direktlink gibt es nicht.
Rückrufaktion gab es schon immer und wird das immer geben. Bei allen Herstellern in allen Ländern. Da haben auch die Behörden ein Auge drauf. Dass hier Volkswagen-Bashing betrieben wird, ist aber schon recht auffällig.
WOW. Ist es nicht irgendwie beruhigend das deutsche, oder sagen wir mal europäische Automarken darauf achten das im Nachhinein noch alles wieder repariert wird. Bei chinesischen Automarken wird sowas mit Sicherheit totgeschwiegen
Man kann auch alles ins positive drehen. Sowas sollte erst gar nicht passieren.
So ein Scheissladen…mittlerweile.
Nix bekommen die mehr ordentlich geschissen…..
Kein Wunder, dass die Karren keiner mehr will im Ausland.
Schau dir mal manch andere deutsche Hersteller an wie viele Rückrufe die haben und was für krasse Sachen teilweise. Kurioserweise wird das aber z.Z. medial nirgends so aufgeblasen wie bei VW.
Nur weil die Anderen genau so scheisse sind, ist es nicht ok wie es bei VW läuft.
Interessant wäre ob FORD auch betroffen ist. Explorer und Capri sind ja technisch ID 4.
Ich hätte jetzt zu 100% gesagt ja, weil es die selbe Technik ist, aber laut KBA liegt kein Rückruf für Capri und Explorer vor.