Mein Fazit zu Android 9 Pie

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Google verteilt mittlerweile die finale Version von Android 9 Pie und die habe ich mir in den letzten Wochen (dank der Beta) schon etwas genauer angeschaut.

Android 9 Pie: Fazit als Video

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Android 9 Pie: Noch nicht ganz final

Ein großes Android-Update steht an und Pixel-Nutzer (und Besitzer eines Essential Phone) können dieses bereits herunterladen. Android 9 Pie heißt die neue Version und sie bringt einige neue Dinge mit. Zum Beispiel das Dashboard „Digital Wellbeing“, bei dem man sein Verhalten mit dem Smartphone analysieren und kontrollieren kann.

Oder eine neue Geste zum Öffnen der Multitaskingansicht. Google hat außerdem eine smarte Option für den Akku (bessere Laufzeit) und die Displayhelligkeit (bessere Anpassung ans Licht) eingebaut. Es gibt auch noch viele kleinere Features, ein paar davon sind in erster Linie für Entwickler und Hersteller interessant.

Da wäre zum Beispiel der Support für Notches. Doch nicht alle Features sind derzeit in Android 9 Pie enthalten, das digitale Wohlbefinden ist als Beta gestartet und die Slices (Beispiel: Nach MyTaxi auf dem Gerät suchen und Android schlägt direkt Taxisuche im Ergebnis vor, ohne dass man die App öffnen muss) fehlen noch.

Android 9 Pie läuft seit 1-2 Betas super flüssig, die letzte Beta war ja auch schon die finale Version. Bei mir war das finale Update gerade mal knapp 45 MB groß. Trotzdem ist es irgendwie schade, dass Google nicht noch ein paar Wochen gewartet und dann Android Pie in der wirklich finalen Version mit allen Extras ausgeliefert hat.

Was bringt der frühe Release? Die neuen Emoji wird außer den Android-9-Nutzern niemand sehen und dieser Anteil an Nutzern ist verschwindend gering. Ich hätte es durchaus begrüßt, wenn Google sich einfach noch die 1-2 Monate Zeit genommen hätte. Einfach zusammen mit dem Pixel 3 im Oktober veröffentlichen.

Android 9 Pie: Folgt nun direkt Android 9.1?

Apple macht das ja auch so, kann es sich aber erlauben kleinere Updates wie iOS 11.1, iOS 11.2 oder iOS 11.3 nachzureichen – wenn Features nicht fertig werden. Bei Android sieht das dann wie bei Android Oreo aus. Mal davon abgesehen, dass sowieso wenige mit Oreo unterwegs sind, die meisten davon haben „nur“ Android 8.0. Android 8.1 ist jetzt kein extrem wichtiges Update, aber es ist eben eine aktuellere Version.

Und mit der sind verdammt wenige Nutzer unterwegs.

Android Pie ist fertig, es läuft flüssig, ich habe keine Probleme mit Apps und Android 9 ist bereit für die Bühne. Doch mal schauen wie sich die Situation entwickelt und ob die restlichen Features dann mit Android 9.1 kommen, ob Android 9.0 die Basis bleibt und was Hersteller wie Samsung machen. Ich finde es super, dass der Release so schnell ging, ein paar Wochen mehr hätten dem „Kuchen“ aber nicht geschadet.

Eine vollständige Übersicht der neuen Feature findet ihr übrigens bei Google, ganz am Ende werden alle Details aufgelistet. Da sind noch einige, auf die ich nicht im Detail eingegangen bin. Ein besseres Sceenshot-Tool zum Beispiel, eine neue Option beim Drehen des Displays (dreht man das Handy und die Sperre ist drin, dann kann man es nun dank einem kleinen Icon manuell drehen) und vieles mehr.

Ich habe schon öfter gehört, dass Android 9 Pie eher langweilig ist, finde das aber definitiv nicht. In der heutigen Zeit sind Smartphones und deren Betriebssystem so ausgereift, dass wir nicht jedes Jahr große Sprünge erwarten können.

Trotzdem würde ich mir – wie auch bei iOS – kommendes Jahr dann doch auch mal wieder ein größeres Update für die Optik von Android wünschen. Ein neuer Anstrich (wie bei Lollipop) würde dem OS mal wieder gut tun. Ich fasse mich kurz: Android Pie gefällt mir, Google hätte aber ruhig noch 1-2 Monate warten und alles fertig stellen dürfen und es ist ein Grund, warum ich zu einem Pixel greifen und nicht bis Ende 2018/ 2019 auf die Features warten würde. Daher bin ich nun auf das Pixel 3 gespannt.

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