Apple iPhone 13 Pro im Test: Mein Fazit nach 3 Monaten

Apple Iphone 13 Pro 2022 Header

Die Gerüchte zum neuen iPhone häufen sich bereits, doch ich möchte an dieser Stelle nochmal einen Blick auf das aktuelle Spitzenmodell von 2021 werfen. Das Apple iPhone 13 Pro begleitet mich nun bereits seit über 3 Monaten im Alltag.

Und da ich hier nicht mehr auf alle Punkte eingehen werde, sei erwähnt, dass es hier schon ein Fazit nach einem Wochenende, ein Fazit nach einer Woche und ein Fazit nach einem Monat gab. Dieser Beitrag rundet meine „Reihe“ vorerst ab.

Video: iPhone 13 Pro nach 3 Monaten

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iPhone 13 Pro: Besser als erwartet

Die großen Neuerungen des iPhone 13 Pro sind einigen vielleicht egal, mir sind sie aber tatsächlich alle wichtig und obwohl es sich nicht „neu“ anfühlt, da es die exakt gleiche Designsprache wie das iPhone 12 Pro nutzt, merkt man es unter der Haube.

Es gibt unterschiedliche Meinungen bezüglich 120 Hz, aber das ist für mich so eine Technologie, die man nicht vermisst, bis man sie im Alltag nutzt. Das Display gefällt mir weiterhin sehr gut, denn es ist schön kompakt, es hat keine abgerundeten Seiten, es gibt kein helleres Panel in dieser Klasse und es hat eben die 120 Hz.

An die Notch habe ich mich in den letzten Jahren gewöhnt, sie stört mich nicht mehr. Allerdings freue ich mich auch auf das Ende der Notch und das wird dann wie bei den 120 Hz sein: Gewöhnt man sich an ein Loch, will man nicht mehr zur Notch.

Apple Iphone 13 Pro Notch

Die kleinere Notch fällt übrigens kaum auf, wir haben hier auch noch ein iPhone X im Haushalt und das „wirkt“ nicht anders. Sie ist etwas kompakter, ja, aber das wäre so ein Fall, wo es mir egal wäre, wenn die Notch wieder etwas breiter wäre.

Mit der Akkulaufzeit komme ich jetzt wieder sehr gut klar. Da gab es nach dem iPhone 11 Pro einen kleinen Schritt zurück, der jetzt wieder ausgeglichen wurde.

Apple Iphone 13 Pro 2022 Front

Apple setzt zwar auf 120 Hz, dafür aber auf ein LTPO-Panel mit einer variablen Bildwiederholungsrate und die sorgt in Kombination mit einem neuen Chip und etwas größeren Akkus dafür, dass ich am Ende des Tages mehr Akku übrig habe.

Fairerweise muss ich sagen, dass das iPhone 12 Pro zwar eine etwas schlechtere Akkulaufzeit hatte, ich damit aber genauso über den Tag kam. Das ist kein großer Unterschied und gefühlt sind das um die 5 bis 10 Prozent mehr am Abend.

Apple Iphone 13 Pro Graphit

Den größten Unterschied macht für mich mittlerweile die Kamera, wobei ich hier nur von der neuen Hauptkamera spreche. Es gibt endlich auch im kleinen Pro-Modell den besseren Sensor und der macht wirklich spürbar bessere Fotos.

Sei es bei schlechtem Licht, wenn die Qualität oft auch ohne Nachtmodus (und somit KI) gut ist oder beim natürlichen Bokeh-Effekt. Der ist viel besser durch den größeren Sensor und ich benutze den Porträtmodus beim iPhone 13 Pro seltener.

Mit Blick auf die Foto- und Videoqualität bin ich sehr zufrieden, ich filme sogar die B-Aufnahmen bei den Auto-Reviews damit und baue viele Fotos ein, denn das iPhone hat man eben immer dabei und die Kamera liegt eben häufig mal daheim.

Apple Iphone 12 13 Pro Kamera

Die Ultraweitwinkel-Fotos sind auch gut, teilweise sogar sehr gut durch KI. Da gibt es aber auch bessere Lösungen, wie das OnePlus 9 Pro. Der Unterschied ist nicht groß, aber ich bin auch kein Mensch, der besonders viele Fotos dieser Art macht.

Ich zoome häufiger an Dinge heran und begrüße den Schritt zu einem 3-fach Zoom im iPhone 13 Pro. Doch das ist mittlerweile die größte Schwachstelle der Kamera, denn trotz KI ist das iPhone hier mittlerweile doch recht weit abgeschlagen.

Ein Samsung Galaxy S21 Ultra oder Xiaomi Mi 11 Ultra machen viel bessere Zoom-Fotos, eigentlich fast jedes Smartphone mit einer Periskop-Kamera. Und manche auch mit einer normalen Tele-Kamera. Das iPhone 13 Pro ist kein Highlight mehr.

Daher wäre mein größter Wunsch bei der Kamera der Schritt zur Periskop-Technik, der aber wohl erst 2023 ansteht. Bei richtig guten Lichtbedingungen reicht es aus, aber sobald das Licht nicht optimal ist, hilft die KI hier leider auch nicht weiter.

Apple Iphone Samsung Galaxy Kamera Header

Was noch? Das neue Blau habe ich mittlerweile oft im Alltag gesehen, es gefällt mir gar nicht und ich vermisse das alte Blau. Wobei sich Graphit zu meinem Highlight entwickelt hat, daher habe ich mir auch die Apple Watch in dieser Farbe gekauft.

Die Entwicklung der Chips ist für mich nur noch mit Blick auf die Akkulaufzeit eine spannende Sache, was man in diesem Fall spürt. Die zusätzliche Power wird kaum noch genutzt und ein iPhone 13 Pro fühlt sich hier exakt wie ein iPhone 12 Pro an.

Und ehrlich gesagt, auch ein iPhone 11 Pro und auch das alte iPhone X meiner Verlobten ist zwar spürbar langsamer, aber der Unterschied würde für mich keine entscheidende Rolle spielen. Vielleicht für Gamer, aber nicht wirklich im Alltag.

iPhone 13 Pro: Mein finales Fazit

Das iPhone 13 Pro wirkt auf den ersten Blick wie ein kleines Upgrade, macht für mich im Alltag aber tatsächlich einen größeren Unterschied. Das Display sieht man jeden Tag und immer, wenn man das Gerät nutzt und die Kamera ist für mich drei Monate später doch ein größerer Schritt als erwartet – aber nur die Hauptkamera.

Am meisten freut mich, dass Apple das iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max gleich behandelt, das hat mich letztes Jahr gestört, da ich weiterhin kompakte Modelle mit ca. 6 Zoll (lustig, dass das heutzutage schon als kompakt durchgeht) bevorzuge.

Man spürt, dass die Änderungen in der heutigen Zeit eher klein ausfallen, aber sie können auch relevant für manche Nutzer sein. Ich würde das iPhone 13 Pro nach drei Monaten nämlich nicht mehr als kleines Upgrade für mich selbst bezeichnen.

Apple Iphone 13 Pro 2022 Hand

Es gibt eigentlich nur einen Punkt, den ich optimieren würde: Die Zoom-Kamera. Ja, ich freue mich auch auf Face ID unter dem Display in diesem Jahr (wenn es kommt) und eine Hauptkamera mit 48 MP klingt auch gut, aber eine bessere Zoom-Kamera würde für mich den größten Unterschied machen, der Rest ist „nice to have“.

Mit Blick auf das letzte Jahr ist das iPhone 13 Pro für mich weiterhin das beste Smartphone, denn es ist für mich ein vollwertiges Flaggschiff, aber es ist „nur“ 6,1 Zoll groß. Sowas findet man maximal bei Sony, sonst aber nicht mehr bei Android.

Das, und die nachhaltige Denkweise mit der guten Update-Politik machen das iPhone 13 Pro für mich weiterhin zu einer Empfehlung, auch für 2022. Ja, man kann auf das iPhone 14 Pro warten, aber man kann auch auf das iPhone 15 oder 16 Pro warten. Irgendwann steht eben immer mal wieder ein Upgrade bei Nutzern an.

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  1. Jan 🪴

    Ich wollte eigentlich unbedingt auf das 13 Pro wechseln von meinem 11 Pro, wegen den 120hz. Aber die anderen Upgrades sind mir leider doch zu marginal ausgefallen, zumal das 11 Pro, über zwei Jahre später, immer noch absolut exzellent ist.

    Das 11 Pro war und ist, wie ich mir das X bereits gewünscht hätte. Neues Design, aber auch mit starkem Akku und einem großen Kamerasprung (Sensoren, Triple Kamera). Die 12 und 13er Reihe waren eher kleine Sprünge. Ich erhoffe mir daher von der 14er wieder einen etwas größeren Sprung. Und der muss vor allem wieder bei der Kamera kommen, weshalb ich hoffe, dass sich Apple nicht noch ein Jahr Zeit lässt mit einer Periskop-Lösung. Und dass es kein Doppel-Loch gibt. Ja, die jetzige Notch bietet Objektiv m wenigsten Platz, ich finde sie vom Design her aber trotzdem schöner als das, was aktuell die Runde macht. Zumal da auch eine Symmetrie flöten geht, auf die Apple immer setzte.

  2. Pilfibom 👋

    Ich komme von einem

    Galaxy Note 9
    Galaxy Note 10+
    Mi 11 Ultra
    P40 Pro

    auf das iPhone 13PM und ich kann die negativen Punkte absolut nicht teilen. Ich bin noch nie so zufrieden über ein Smartphone gewesen. Das einzige was mich stört ist, dass das Display nicht dunkler sein kann. Nachts hätte ich es gerne noch dunkler.

    Die Kamera ein absolutes Highlight. Akkulaufzeit phänomenal. Sprachqualität ein Traum. Bildschirm ein Hingucker. Und das Apple iOS sehr durchdacht.

    1. Display dunkler: Bedienungshilfen -> „Weißpunkt reduzieren“ und das dann auf Shortcut legen

  3. Hazz ☀️

    Ich bin vom iphone 12 direkt zum Release auf das iPhone 13pro umgestiegen und muss sagen das wirklich Welten zwischen diesen beiden Geräten liegen. Das 12er hat sich absolut nicht wertig angefühlt. Es war das erste Mal das ich nicht die Pro Variante gekauft hatte und es war mir absolut eine Lehre. Insgesamt ist die Akkulaufzeit beim 13pro deutlich besser als bei beim 12er. Ich hab hier locker 20-30% mehr Akku am Ende des Tages. FaceID und die generelle Geschwindigkeit hat sich deutlich besser. Die 120hz machen sich hier deutlich bemerkbar, was ich so nicht erwartet habe. Die Kamera ist auch um einiges besser und ich muss auch sagen das die Telecam mir sehr gefehlt hat. Ich war selten so begeistert von einem iphone wie vom 13pro und ich habe seit dem 4er quasi fast alle genutzt.

  4. Piino 🪴

    Für mich ist das iPhone13 auch ein größerer Sprung als man auf den ersten Blick meinen wird. In ein paar Jahren wird man sagen, dass sich alle iPhones vor 2021 sehr alt anfühlen. 120Hz sind dan auch der neue Standard für den mainstream, der seit 9 Jahren den selben Homescreen nutzt und jede größere Änderung eher kritisch sieht.

    Für mich ist aber auch auffällig wie oft die wo Worte "für mich" in diesem Artikel verwendet werden. Ganze 11 Mal, davon allein 7 Mal im Fazit! Für mich macht es den Artikel schwer lesbar.

    1. Piino 🪴

      Gibt es irgendwie die Möglichkeit Kommentare zu editieren?

    2. Denis 👋

      Entweder wolltest du mit deinem Post dem Autor vor Augen führen was die nicht gefällt weil, weil du in deinem kurzen Post selbst 4 mal "Für Mich" incl. Zitat verwendest, oder du beweist eben, dass es nicht leicht andere Worte zu wählen wenn man etwas aus seiner Sicht schreibt.

  5. Heiko Dröse 👋

    Freu mich schon aufs Fazit nach 4 Monaten… für mich sehr wichtig, sollte wohl kommen…

  6. Peterl 👋

    Wird bei einigen von Euch auch die Rückseite so extrem warm schon kurzer Zeit?
    Neues IPhone 13 pro und bei ganz normaler Nutzung (Surfen …)

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