Apple schließt weitere Preiserhöhung nicht aus
Bei Apple läuft es gut, sehr gut sogar, denn der Umsatz stimmt, beim iPhone läuft es hervorragend und die Roadmap der Hardware sieht gut aus. Aber die aktuelle Lage auf dem Markt hat einen Einfluss auf die Gewinnmarge, die gesunken ist.
Ohne Steuererleichterungen wäre das noch stärker in den Zahlen zu sehen gewesen, die haben etwa ein Prozent ausgemacht, wie Kevan Parekh (Apple CFO) im Rahmen der Geschäftszahlen betont hat. Aber die Lage bleibt angespannt.
Apple könnte Preise weiter anheben
Auf die direkte Frage, ob Apple die Preise erneut anheben wird, gab es zwar keine direkte Antwort, aber man schließt es nicht aus. Apple „evaluiert“ immer genau, ob sich eine kurzfristige Preiserhöhung auch langfristig lohnt. Bevor man also zum Beispiel einen Nutzer verliert, verzichtet man derzeit doch lieber auf den Gewinn.
Aktuell kann Apple noch viel ausgleichen, man konnte die Preise bei anderen Komponenten senken und hat viel Speicher eingekauft, aber die Lage wird laut John Ternus immer schlimmer, sie sei „beispiellos“, sowas gab es bisher noch nie.
Siri AI kostet Apple ebenfalls Geld
Hinzu kommt, dass der Umstieg von Siri auf Siri AI auch nicht günstig ist und sich das vor allem 2027 noch mehr bemerkbar machen wird, wenn die Beta für Siri AI endet und der globale Rollout richtig beginnt. Siri AI ist „kostenlos“ für Nutzer, bei Apple kalkuliert man diese Kosten aber natürlich mit in die Hardware-Preise ein.
Höhere Kosten für Cloud, mehr Ausgaben für die Entwicklung, die Speicherkrise, es bleibt angespannt, auch wenn Apple derzeit noch sehr gut im Vergleich mit manch anderem Unternehmen dasteht. Am Ende hängt alles vom Erfolg des iPhones ab und da das hervorragend läuft, muss sich Apple kurzfristig keine Sorgen machen.
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Zur Wahrheit gehört auch: Apple leidet natürlich unter den Preiserhöhungen, ist aber selbst auch Teil des Problems, wieso die Speicherpreise so stark steigen.